Am Abend des 19.Oktober 2012 gab es in den schönen Räumen des Weltladen-Buchladen Furtwangen eine Lesung aus meinen Texten – unter anderem gab ich die Titelgeschichte meines Erzählungsbandes sowie Auszüge aus einem Essay zum Besten, der im Rahmen des Literaturaustauschs zwischen Stuttgart und Bogotá entstanden ist. Anschließend kam ich mit dem Publikum ins Gespräch und nach einer Zugabe und Signierstunde fiel es mir wirklich schwer, mich auf die Heimreise zu machen – ein langer und unterhaltsamer Abend für beide Seiten!
Ganz und gar nicht abergläubisch sind Bernadette Conrad und ich, wenn wir am Freitag, dem 13. Juli 2012 in der Stadtbibliothek Reutlingen im Rahmen der Reihe „Literatursommer 2012“ der Baden-Württemberg Stiftung aus unseren aktuellen Büchern lesen. Osiander wird den Büchertisch bestücken und präsentiert die Bücher der teilnehmenden Autoren in der Niederlassung Reutlingen (siehe Fotos)
Bernadette Conrad studierte Literaturwissenschaft und Sozialpädagogik bevor sie Journalistin wurde. Sie liest aus ihrem Buch „Die vielen Leben der Paula Fox“.
Ich selbst werde natürlich eine Geschichte aus meinem Erzählungsband „Die Irritation“ lesen.
In der Pause ist Jazz zu hören. Dazu gibt es Sandwiches und Bier.
Ort: Erdgeschoss der Reutlinger Stadtbibliothek, Spendhausstraße 2, 72764 Reutlingen
Eintritt: 8,00 €; ermäßigt 6,00 €
Kartenvorverkauf und -reservierung: Musikbibliothek, Telefon 07121 303-2847
Ein warmer Frühsommerabend in Arlesheim bei Basel – das Forum Würth hatte am 10.5. zu einem Gespräch zwischen Prof. Hans-Ulrich Grunder und mir über den Würth-Literaturpreis geladen. Inmitten der Ausstellung „Liebe auf den ersten Blick“ (mit Werken von Max Liebermann, Max Beckmann, Pablo Picasso, Max Ernst, Paul Klee, Roy Lichtenstein, David Hockney, Gerhard Richter und Anselm Kiefer) berichteten wir beide jeweils aus der Sicht der Jury und der einreichenden Autoren. Daraus wurde ein abwechslungsreiches, von zahlreichen Anekdoten durchbrochenes Ping-Pong-Spiel, das dem Publikum einen lebendigen Einblick in die Welt der Literaturwettbewerbe gab.
Während ich selbst von den jeweils sehr unterschiedlichen Entstehungsgeschichten meiner vier Würth-Texte berichtete und damit die Frage nach dem „Woher“ der Ideen zu beantworten versuchte, erzählte Hans-Ulrich-Grunder unter anderem von den entscheidenden Treffen der Jury im Tübinger Hölderlinturm und dem schrittweisen Ausscheidungsverfahren, das die Siegertexte nach und nach einkreist. Wir versuchten, den Charakter eines guten Wettbewerbstextes ebenso zu beschreiben wie die letztendlich unberechenbare Vielfalt der Einsendungen, die zu einer bestimmten Themenstellung eingehen. Dabei stimmten wir darin überein, dass eine genaue sprachliche Durcharbeitung mindestens ebenso wichtig ist wie die Originalität einer Geschichte. Hans-Ulrich Grunder berichtete vom diesjährigen Wettbewerb, an dem sich über 1000 Autoren beteiligt hätten. Das sei so noch nie der Fall gewesen und läge eindeutig an der Themenstellung. Das offene und eher an romantische Gefühle apellierende Thema Brigitte Kronauers „Es gibt eine Zeit der Sehnsucht, wo ihr Gegenstand noch keinen Namen trägt“ habe dazu geführt, dass sehr viele sich inspiriert fühlten. Bei spröden Themenstellungen wie jenem, das Peter Esterhazy seinerzeit mit dem „Kuttelkompromiss“ verkündete, sei die Anzahl der Einsendungen erheblich geringer. Auch die Qualität der eingereichten Texte variiere daher bei einem offeneren Thema sehr viel stärker.
Die „Stimmigkeit“ der Gesamtgeschichte in Stil und Tonfall, die emotionale Beteiligung des Lesers, Spannungsaufbau und Humor sind weitere Elemente, die zum Erfolg eines Wettbewerbstextes beitragen können. Es gibt hierzu kein Rezept, wohl aber ein paar einfache Tipps, die häufig nicht genug berücksichtigt werden. So sollte man zwar nicht sklavisch am gestellten Thema hängen (ein Literaturwettbewerb ist kein Schulaufsatz), es aber auch nicht einfach ignorieren. Auch ist es besser, sich Zeit zu lassen, um eine ungewöhnliche Interpretation des gestellten Themas zu finden, als die erstbeste und offensichtliche Variante zu wählen. Nach dem ersten Schreiben sollte noch Zeit sein, so viele Überarbeitungsschritte wie nötig einzulegen. Es ist besonders hilreich, den Wettbewerbsbeitrag in einem halbwegs fertigen Zustand mehreren kritischen und erfahrenen Lesern vorzulegen, die noch einmal viele Schwachstellen aufspüren werden. Diese kann der Autor unter Umständen selbst nicht mehr wahrnehmen, weil er den eigenen Text zu oft bearbeitet hat und nun ein wenig „betriebsblind“ geworden ist.
Der Abend wurde abgerundet durch eine Lesung aus meinem eben erschienenen Buch „Die Irritation“. Ich las die Titelgeschichte sowie „Am Klippenrand“, den Siegertext des Würth-Preises.
Wie arbeitet die Jury eines renommierten Literaturwettbewerbs? Welche Auswirkungen hat die Themenstellung auf die Qualität der eingereichten Texte? Welche kreativen Prozesse werden angesichts von festen Vorgaben (wie Thema, Umfang des Textes und Umfeld/Charakter eines Literaturpreises) eigentlich bei den Autoren in Gang gesetzt? Und was passiert, wenn es tatsächlich geklappt hat und der ersehnte Preis gewonnen wurde?
Diesen und anderen Fragen werden Hans-Ulrich Grunder und ich während eines Gesprächs nachgehen. Professor Grunder ist Erziehungswissenschaftler und langjähriges Mitglied der Jury des Würth-Literaturpreises, ich selbst war Preisträgerin 2011.
Der Würth Literaturpreis, 1996 ins Leben gerufen, wird seither am Ende jeder Tübinger Poetik-Dozentur ausgeschrieben. Das Thema stellt der/die jeweilige Poetikdozent/in in der letzten der Tübinger Vorlesungen.
In den letzten Jahren waren unter den Poetik-Dozenten Daniel Kehlmann, Ilija Trojanow, Jonathan Franzen, Susan Sontag und die Nobelpreisträger Herta Müller und Günter Grass.
Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Autorinnen und Autoren, die sich literarisch-produktiv mit dem gestellten…
Am 21.März 2012 fand in der Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz die Abschlussveranstaltung zum Literaturaustausch Stuttgart-Bogotá statt. Hier einige Impressionen.
Im Sommer 2011 hatten zwei Autoren die einmalige Gelegenheit, einen Literaturaustausch der besonderen Art zu erleben. Julio Paredes besuchte Stuttgart im Juli, ich selbst brach im August zu meinem Gegenbesuch auf und verbrachte vier Wochen in der acht Millionen Einwohner zählenden Stadt. Das ungewöhnliche Thema „Brachflächen“ regte mich zu einem Essay an, das der Vielschichtigkeit dieser Stadt und dem besonderen Charme ihrer Bewohner gerecht zu werden versucht.
An diesem Abend wurde auch die zweisprachige Publikation zum Literaturaustausch mit den Essays der Autoren sowie begleitenden Fotografien vorgestellt. Ein Dankeschön an dieser Stelle für die außergewöhnlich schöne grafische Umsetzung an Renate Lahnstein: http://rla-design.de/index.php?id=rla-design-ostfildern
Die Publikation kann bezogen werden über: KATE – Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung, Blumenstraße 19 D 70182 Stuttgart. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass KATE die hohen Herstellungskosten trägt – daher mein Appell an die Besteller, sich mit einer kleinen Spende an den Druckkosten zu beteiligen.
Der Literaturaustausch Stuttgart – Bogotá war ein Projekt von KATE (Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung) in Kooperation mit: Landeshauptstadt Stuttgart, Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis DKF e.V., Stadtbibliothek Stuttgart, Institut für Auslandsbeziehungen Ifa, Literaturhaus Stuttgart, Schriftstellerhaus Stuttgart, Alcaldía de Bogotá, Goethe Institut Bogotá, Ministerio de Cultura de la República de Colombia, Red Nacional de Escritura Creativa. Sponsoren des Projekts waren: Landeshauptstadt Stuttgart, Alcaldía de Bogotá, Europäische Union, Deutsche Lufthansa AG
An diesem Abend waren neben dem interessierten Publikum auch einige wichtige Mitstreiter in Sachen Partnerschaft Bogotá-Stuttgart versammelt.
Für nähere Informationen bitte die Fotos anklicken. (Ich bedanke mich bei Manfred Bärlin, Umweltamt Stuttgart, für die Erlaubnis zur Nutzung seiner Bilder.)
Ideenschmiede, Austausch, Gespräche, gegenseitige Unterstützung und Nägel-mit-Köpfen-machen:
Am 10. und 11. März 2012 trafen sich die in der Autorinnenvereinigung Dreiländereck organisierten schreibenden Frauen in Kirchzarten bei Freiburg. Neben Autorinnen aus dem Süddeutschen und der deutschsprachigen Schweiz konnten wir zu diesem Termin erstmals Autorinnen aus dem Elsass begrüßen, die unser Sprachspektrum um Elsässisch und Jiddisch bereicherten. Es war wieder eine tolle Runde, Mädels, bei mir sind alle Batterien aufgeladen und ich hoffe, euch allen geht es ähnlich!
Der direkte Kontakt zur Autorinnenvereinigung Dreiländereck lässt sich über Bille Haag – bille.haag@gmx.de – oder Michèle Minelli – info@mminelli.ch – herstellen. Dort bekommen Interessierte erste Infos und können unseren Newsletter abonnieren.
URB-AL es un programa de cooperación regional de la Comisión Europea con América Latina cuyo objetivo es contribuir a incrementar el grado de cohesión social y territorial en el seno de las colectividades subnacionales y regionales de América Latina. El objetivo específico del programa es consolidar o promover procesos y políticas públicas de cohesión social que puedan convertirse en modelos de referencia capaces de generar debates e indicar posibles soluciones a los gobiernos subnacionales de América Latina que deseen impulsar dinámicas de cohesión social.
URB-AL is a European Commission regional cooperation programme with Latin America, whose goal is to contribute to increasing social and territorial cohesion among sub-national and regional groups in Latin America.The specific aim of the programme is to consolidate or promote social cohesion processes and policies that can become models that generate debate and indicate possible solutions for sub-national governments of Latin America that wish to stimulate social cohesion dynamics.
Wie arbeitet die Jury eines renommierten Literaturwettbewerbs? Welche Auswirkungen hat die Themenstellung auf die Qualität der eingereichten Texte? Welche kreativen Prozesse werden angesichts von festen Vorgaben (wie Thema, Umfang des Textes und Umfeld/Charakter eines Literaturpreises) eigentlich bei den Autoren in Gang gesetzt? Und was passiert, wenn es tatsächlich geklappt hat und der ersehnte Preis gewonnen wurde?
Diesen und anderen Fragen werden Hans-Ulrich Grunder und ich während eines Gesprächs nachgehen. Professor Grunder ist Erziehungswissenschaftler und langjähriges Mitglied der Jury des Würth-Literaturpreises, ich selbst war Preisträgerin 2011.
rosa ist das grau der optimisten
Der Würth Literaturpreis, 1996 ins Leben gerufen, wird seither am Ende jeder Tübinger Poetik-Dozentur ausgeschrieben. Das Thema stellt der/die jeweilige Poetikdozent/in in der letzten der Tübinger Vorlesungen.
In den letzten Jahren waren unter den Poetik-Dozenten Daniel Kehlmann, Ilija Trojanow, Jonathan Franzen, Susan Sontag und die Nobelpreisträger Herta Müller und Günter Grass.
Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Autorinnen und Autoren, die sich literarisch-produktiv mit dem gestellten Thema auseinandersetzen wollen. Für die Ausschreibung 2010/2011 wählte die Poetikdozentin Juli Zeh das Thema ‚Rosa ist das Grau der Optimisten.‘ Mein Text „Am Klippenrand“ gewann den ersten Preis, nachdem ich es mit drei anderen Texten in den letzten Jahren bis in die Anthologie geschafft hatte. War das Glück, Hartnäckigkeit, Fleiß, Gespür? Auch dazu kann sich das Publikum wohl am Ende des Abends eine Meinung bilden.
An diesem Abend werde ich auch meinen Erzählungsband „Die Irritation“ präsentieren, der unter anderem alle meine vier Würth-Texte enthält.
Austausch-Apero im Anschluss
Termin: Donnerstag, 10.Mai 2012
Eintritt frei
Anmeldung erwünscht
Forum Würth Arlesheim
Würth AG
Corporate Communications
Dornwydenweg 11
CH-4144 Arlesheim
T +41617059118
F +41617059122
„…Auf einmal habe ich wieder die etwas heisere Stimme des Zimmermädchens im Ohr, das an einem ruhigen Schreibnachmittag auf meiner Fensterbank sitzt, die Beine baumeln lässt und mir von dem als Kind gehüteten Schatz eines Comicheftes und dem daraus entsprungenen Superhelden erzählt, den sie Jahre später auf der Avenida Caracas zu erkennen glaubte und dem sie folgte, bis sie ihn schließlich an der Ecke zur 57. Straße aus den Augen verlor. Mir fällt der in einer Vitrine zur Schau gestellte menschliche Schädel ein, den ich auf dem Flohmarkt von San Alejo entdeckte und dessen Zahnreihen aus unerfindlichen Gründen mit Kabelanschlüssen bestückt waren. Da ist der Duft nach Kaffee, Orangen und gebratenen Eiern im Café Boca. Mein verwackelter Schnappschuss eines jungen Soldaten, das Maschinengewehr beim Abschiedskuss zwischen sich und der innigen Umarmung seiner Liebsten. Und der klangvolle Name auf einer hingekritzelten Notiz – Apolinar Albarracin – den ich keinem Gesicht mehr zuordnen kann…“
Im Sommer 2011 hatten zwei Autoren die einmalige Gelegenheit, einen Literaturaustausch der besonderen Art zu erleben, der an diesem Abend für das Publikum lebendig werden soll. Julio Paredes besuchte Stuttgart im Juli, ich selbst brach im August zu meinem Gegenbesuch auf und verbrachte vier Wochen in der acht Millionen Einwohner zählenden Stadt. Das heutige Bogotá gehört wohl zu den interessantesten Metropolen der Welt. Neben den armen Vierteln im Süden stehen die luxuriösen Viertel des Nordens, Verkehrschaos herrscht in unmittelbarer Nachbarschaft von idyllischen Hinterhöfen, in die kaum ein Laut dringt. Bogotá ist voller Geschichten und zugleich eine inspirierende Stadt der Künste. Das ungewöhnliche Thema „Brachflächen“ regte mich zu einem Essay an, das der Vielschichtigkeit dieser Stadt und dem besonderen Charme ihrer Bewohner gerecht zu werden versucht.
Datum: 21. März 2012, 19:30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänder Platz
An diesem Abend wird auch eine zweisprachige Publikation zum Literaturaustausch mit den Essays der Autoren sowie begleitenden Fotografien vorgestellt. Die Publikation kann bezogen werden über:KATE – Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung, Blumenstraße 19 D 70182 Stuttgart. Ein Dankeschön an dieser Stelle für die außergewöhnlich schöne Gestaltung an Renate Lahnstein: http://rla-design.de/index.php?id=rla-design-ostfildern (Diese Publikation wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich möchte an dieser Stelle aber doch darauf hinweisen, dass KATE die hohen Herstellungskosten trägt – daher möchte ich – ganz persönlich- an die Besteller apellieren, z.B. bei Bestellung via Email eine kleine Spende zu überweisen oder postalisch in Form von Briefmarken ihrer Bestellung beizulegen. Vielen Dank!)
Sprache der Veranstaltung: Deutsch Eintritt: frei
a.l. - Bogotá, 2011
Der Literaturaustausch Stuttgart – Bogotá ist ein Projekt von KATE (Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung) in Kooperation mit:
Landeshauptstadt Stuttgart, Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis DKF e.V., Stadtbibliothek Stuttgart, Institut für Auslandsbeziehungen ifa, Literaturhaus Stuttgart, Schriftstellerhaus Stuttgart, Alcaldía de Bogotá, Goethe Institut Bogotá, Ministerio de Cultura de la República de Colombia, Red Nacional de Escritura Creativa
Sponsoren des Projekts waren: Landeshauptstadt Stuttgart
Alcaldía de Bogotá
Europäische Union
Deutsche Lufthansa AG
Bogotá, terrenos en desuso, libros hojeados por el viento: El intercambio literario Stuttgart – Bogotá
Evento y lectura con Anke Laufer
Fecha: 21 de marzo 2012, 19:30 – 21:00 horas
Lugar: Biblioteca Municipal de Stuttgart, Mailänder Platz
En el verano de 2011 Anke Laufer visitó al escritor colombiano Julio Paredes en Bogotá y pasó cuatro semanas en la gran ciudad de 8 millones de habitantes. Como muchas ciudades de América Latina Bogotá se caracteriza por una gran diversidad: migración masiva de zonas rurales a las urbanas, crecimiento de la superficie urbana, pobreza, embotellamiento del tráfico, degradación del medio ambiente. Al mismo tiempo Bogotá es una ciudad inspiradora de arte, donde trabajadores culturales encuentran un entorno muy rico. En esta complejidad se está moviendo Anke Laufer realizando investigaciones sobre el tema de „terrenos industriales abandonados“ en la vida cotidiana de la ciudad. Se formó un maravilloso ensayo enriquecido por las fotografías de los lugares más emocionantes en Bogotá.
„Una vez más tengo en el oído la voz algo ronca de la chica de la limpieza, que se sienta en el antepecho de esa misma ventana en una tranquila tarde dedicada a la escritura, con las piernas colgando, y me habla de aquel cuaderno de cómics que, siendo niña, guardaba como si fuese un tesoro, del superhéroe que emergía de él, al que creyó reconocer años después en la Avenida Caracas, al que siguió hasta perderlo de vista, finalmente, en la esquina con la calle 57. Recuerdo el cráneo humano expuesto en una vitrina y que descubrí en el rastro de San Alejo, y cuyas hileras de dientes, por razones desconocidas, estaban provistas de tomas de cables. Ahí está, también, el aroma del café, de las naranjas, de los huevos fritos en el Café Boca. Mi movida instantánea de un joven soldado que, al dar el beso de despedida a su novia, dejó la ametralladora entre él y el íntimo abrazo dado a su amada. Y ahí está el sonoro nombre en una nota garabateada: Apolinar Albarracin, un nombre con el que no puedo asociar ya ningún rostro.“
El evento marca el final del intercambio literario Stuttgart – Bogotá. En julio de 2011 Julio Paredes pasó un mes en Stuttgart y escribió un ensayo sobre las zonas industriales abandonadas en Stuttgart. Ambos ensayos serán publicados en un libro que se presenta el 21 de marzo en Stuttgart.
Programa
Bienvenida Susanne Laugwitz-Aulbach, Directora de la Oficina de Cultura de Stuttgart Repaso del Proyecto Intercambio Literario Gabriele Winkler, contacto para Medio Ambiente y Desarrollo, KATE
Ponencia de apertura „Die Zukunft interkommunaler Kulturarbeit mit Lateinamerika“ („El futuro del trabajo cultural intercomunitario con Amércia Latina“) Ronald Grätz, Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) – Instituto para Relaciones Exteriores Lectura, fotos, reporte Bogotá – un libro al viento – ein vom Wind durchblättertes Buch Anke Laufer
Presentación de la publicación Brachflächen – Terrenos en Desuso Perspectivas Alejandro Palacios-Tovar, Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis DKF e.V. Encuentro y algo más