anke laufer

wort – bild – storytelling

Kurse Herbst 2018 & erste Vorankündigung für Kurse 2019

Kurze Geschichten aus der Kurzen Straße: Kleingruppen zur Intensivbegleitung und zum Austausch, individuelle Förderung von literarischen Einzelprojekten

Kleine Autorengruppen sind die Kraftwerke der literarischen Kreativität. Für Unerfahrene ist es aber oft schwer, eine etablierte Autorengruppe zu finden, die offen für Neulinge ist, da deren Bedarf an Beratung und Orientierung zur Belastung für die Profis werden kann. Mein Angebot bietet einen Kompromiss: Es macht einen offenen Austausch, eine  langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit und das gemeinsame Wachsen an den eigenen Schreiberfahrungen möglich, bietet aber zugleich gezielte Schreibübungen, Lektorat und Schreibberatung durch die Dozentin. Termine werden gemeinsam abgestimmt und vereinbart, eine längerfristige vertragliche Bindung besteht nicht.

Achtung! Begrenztes Platzangebot – maximal 6 Teilnehmer/Gruppe. Unkosten: 25 Euro pro 90 Minuten

Schreiben Sie mir bei Interesse:  laufer_anke@hotmail.com oder rufen Sie mich an:  0172-6337390

Neues Angebot an der Hochschule Biberach: 

Storytelling: perfekte Kommunikation und zielgenaues Marketing in eigener Sache

Anschreiben, Lebenslauf und Motivationsschreiben sind wichtige Textformen, die keinem leicht fallen. Und nicht vor Prüfungsgremien kommt es darauf an, überzeugend zu kommunizieren. Standardkurse und Internettipps helfen nur, die gröbsten Fehler zu vermeiden. Aber was ist wirklich gutes Marketing in eigener Sache?

Das sogennannte Storytelling ist zwar in aller Munde, wird aber im individuellen und persönlichen Bereich noch wenig genutzt. Dabei ist es ideal dazu geeignet, die eigenen Wünsche, Ziele, Motivationen und Stärken herauszuarbeiten. Denn zu lernen, die eigene Biografie spannend und interessant zu erzählen hilft nicht nur, sich über vieles klar zu werden, sondern auch, die eigenen Ziele anderen gegenüber klar und frei von Klischees und Worthülsen zu formulieren. Storytelling macht es möglich, Prüfer, Jurys, Personaler und andere Gremien von sich zu überzeugen und dabei gleichzeitig unverstellt und authentisch zu bleiben. Im Seminar entsteht daraus ein tragbares und zielgerichtetes  Konzept für jeden Teilnehmer, anhand dessen Textbausteine erarbeitet, diskutiert und nach Vorschlägen überarbeitet werden. Individuelle Schreib- und Stilberatung sowie Korrekturempfehlungen runden den Kurs ab.

Die Dozentin ist promovierte Ethnologin und mehrfach ausgezeichnete Autorin mit breitgefächerter Erfahrung im Bereich PR, Journalismus und Bewerbungsberatung.

Kontakt und Anmeldung über die Hochschule Biberach

Herbstangebote  Design + Kunst Akademie Reutlingen / VHS Reutlingen / Jugendkunstschule Reutlingen – Anmeldung über die VHS Reutlingen

Endlich schreiben! – Der Durchstarter-Kurs

Sie haben genug von Aufschieberitis und wollem Ihrem inneren Zensor einen Tritt verpassen? Dann sind Sie hier genau richtig: Wir stellen das kreative Schreiben auf solide Beine. Innovative und leicht anwendbare Übungen geben uns den nötigen Frischekick, grundlegende handwerkliche Kenntnisse werden effektiv vermittelt und verankert. Nicht zuletzt bringt die gegenseitige Unterstützung den Mut zum Experimentieren. Das regelmäßige Schreiben wird so zu einer wertvollen Fantasie- und Kreativitätsquelle im Alltag. Voraussetzung: Bereitschaft, sich mit eigenen und fremden Texten konstruktiv auseinanderzusetzen.
Anke Laufer ist Trägerin mehrerer Literaturpreise. Mehr zur Autorin unter: ankelaufer.com
Bitte mitbringen: Schreibmaterial, evtl. Laptop

3 Abende, 09.10.2018 – 23.10.2018
Dienstag, wöchentlich, 19:00 – 21:15 Uhr

Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 202, 2. OG ♿ barrierefreier Zugang

74,00 €

Das Text- und Illustrationslabor 

in den Herbstferien
Qualipass-fähig, auch zur Mappenvorbereitung
Eine Story schreiben und dazu zeichnen, malen, fotografieren? Oder umgekehrt? Alles durchtesten und vielleicht sogar im Team? Na klar! In diesem Kurs wechseln wir immer wieder zwischen Wort und Bild, setzen typografisch um, was zunächst als Bild gedacht war, bebildern fremde sowie eigene Texte/ Storys und schreiben ganz neue. Egal, ob beim ersten Ausprobieren oder als Studienvorbereitung: Ihr werdet bei Euren eigenen Vorhaben intensiv von beiden Kursleiterinnen unterstützt. Den Fortgeschrittenen bieten wir zur Mappenvorbereitung eine Abstimmung von gestalterischen und schriftlichen Inhalten an (Anschreiben/ Motivationsschreiben), was Eure Bewerbung zu einer „runden Sachen“ macht.

5 Vormittage, 29.10.2018 – 02.11.2018
Montag, 29.10.2018, 09:00 – 12:15 Uhr
Dienstag, 30.10.2018, 09:00 – 12:15 Uhr
Mittwoch, 31.10.2018, 09:00 – 12:15 Uhr
Donnerstag, 01.11.2018, 09:00 – 12:15 Uhr
Freitag, 02.11.2018, 09:00 – 12:15 Uhr

Dr. Anke Laufer
Livia Scholz-Breznay

Spitalhof, Fachwerkgebäude, Metzgerstraße 40, 72764 Reutlingen, Raum: 101, Malen, 1. OG

356,70 €/

159,00 € Schülerpreis

Eintritt in die Blogosphäre:

Bloggen für Designer*innen, Künstler*innen, Autoren*innen und andere Kreative

Vorkenntnisse Internet
Was ist eigentlich ein Blog? Wie unterscheidet er sich von anderen digitalen Formaten? Wie sollten ihn Kreative nutzen? Dieser Kurs beschäftigt sich schwerpunktmäßig nicht mit technischen Aspekten, sondern bietet eine inhaltliche Orientierung für Anwender aus dem gestalterischen Bereich. Nach einer knappen Einführung in die Grundelemente des Blogs beschäftigen wir uns mit dem Zusammenspiel von Gestaltung und Text. Dazu gibt es eine Typologie garantiert interessanter Blogbeiträge und Tipps wie man sie schreibt. Außerdem im Programm: Ohne Verbiegen und Verstellen: Sich und die eigenen Werke gekonnt und authentisch in Szene setzen. Minenfelder: Ideenklau und Urheberrecht. Soziale Netzwerke genial nutzen: kooperativ, großzügig und effektiv.

4 Abende, 06.11.2018 – 27.11.2018
Dienstag, wöchentlich, 19:15 – 21:30 Uhr

Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 206, 2. OG ♿ barrierefreier Zugang

dekart: 106,00 €

 

Vorankündigung: Wochenkurse 2019 Volkshochschulheim Inzigkofen, zur Anmeldung ab Herbst 2018

Im Schreiben daheim:  Die etwas andere Schreibwerkstatt  1. – 6. April 2019

Wir alle sehnen uns danach, innerlich anzukommen und uns zu Hause zu fühlen: Alteingesessene, Zugezogene, Geflohene. Manchmal ist das Zuhausesein gleichbedeutend mit Familie, Landschaft, Straßenzügen, dem Wechsel der Jahreszeiten, der eigenen Sprache. Manchmal ist Heimat auch nur ein einziger Mensch. Doch auch ein (vielleicht nur erträumter) Sehnsuchtsort kann Zuflucht und geistige Heimat sein. Nicht zuletzt ist für den Schriftsteller das Schreiben selbst eine Heimat, während er Geschichten aufspürt und erfindet.

Hintergründig, abenteuerlich, sogar unheimlich kann das Schreiben über Heimat sein, aber auch bodenständig, authentisch und unverwechselbar. Dabei ist alles erlaubt: Den Regionalkrimi kennt jeder – aber wieso nicht mal einen lokal verorteten Science Fiction, Western oder eine Liebesschnulze schreiben? Scheinbar Vertrautes wirkt aufregend und fremd, wenn es aus ungewöhnlicher Perspektive geschildert wird.

Wir nähern uns dem Thema über spielerische Schreibanregungen und über das Skizzieren, Weiterspinnen und Ausarbeiten von Geschichtenideen. Innovative Übungen unterstützen den kreativen Schreibprozess und bringen jeden zum Fabulieren – garantiert! Ein gemeinsames Lektorat wichtiger Schlüsselszenen und Einführungen in theoretische Schreibgrundlagen ergänzen das Programm.

Die Kursleiterin ist Kulturwissenschaftlerin und zweifache Gewinnerin des Schwäbischen Literaturpreises. Mehr dazu unter: ankelaufer.com

 

Mein Gartentagebuch – Ein Kurs zwischen Schreiben und Gestalten  30. Mai – 2 Juni 2019

Ein Garten führt uns Schönheit und Vergänglichkeit zugleich vor Augen. Überall gibt es pflanzliches Wachstum zu beobachten und tierische Mitbewohner zu entdecken, es gilt Saat-, Pflanz-, Blüh- und Erntezeiten zu dokumentieren und zu skizzieren. Im Garten lässt es sich aber auch ganz wunderbar träumen und frei fabulieren. Aber wie geht man konkret an die Planung eines Gartentagebuchs heran? Wie findet man frische Perspektiven und ungewöhnliche Themen? Welcher „rote Faden“ soll Sie durch Ihr ganz persönliches Gartenjahr führen? Wir erkunden die vielfältigen Möglichkeiten des Gartentagebuchs am Beispiel des Kräutergartens von Inzigkofen: Vor Ort wird gezeichnet, gemalt, fotografiert, naturkundlich recherchiert, gedichtet und fabuliert. Jeder Teilnehmer setzt ganz eigene Schwerpunkte und wird von beiden Dozentinnen tatkräftig dabei unterstützt, individuell stimmige Text- und Gestaltungsformen zu finden. Ein besonderes Kurserlebnis in zauberhafter Umgebung für Ihr traumhaft schönes Gartentagebuch!

Dr. Anke Laufer
Livia Scholz-Breznay

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Vorankündigung: Angebot der Rheuma-Liga Baden-Württemberg (auch für Nichtmitglieder)

Schreiben mit allen Sinnen

„Glück hat die Farbe des Septemberlichts“

Datum/Zeit: 13.-15.09.2019

KVJS-Tagungshaus 71083 Herrenberg-Gültstein

In diesem Kurs schreiben wir Geschichten und Szenen, die man nicht nur lesen und sehen, sondern auch hören, riechen, schmecken und fühlen kann. Diese Auszeit inmitten einer idyllischen Landschaft bietet uns die Möglichkeit, heilsame Perspektiven für Körper und Geist zu entdecken und den Blick für häufig missachtete Details ebenso zu schärfen wie für das literarisch und atmosphärisch Außergewöhnliche. Ziel ist es, das eigene Schreiben authentisch, lebendig und „hautnah“ zu machen. Wahrnehmungsübungen in der Natur leicht anwendbare Schreibübungen sorgen für Experimentierfelder und Schreibanregungen. Hieraus entstandene Notate, Tagträume, Fotos und Gedankenblitze liefern uns die Keime für persönliche, wunderbare oder auch herrlich absurde Texte. Dabei beschäftigen wir uns auch näher mit der sogenannten Synästhesie, also der Fähigkeit, die Wahrnehmung verschiedener Sinne (literarisch) zu koppeln.

Kursgebühr: EUR 100,- für Mitglieder/EUR 150,- für Nichtmitglieder

Veranstalter: Rheuma-Liga Baden-Württemberg e.V. Kaiserstr. 20,
76646 Bruchsal

Tel. 0 72 51-91 62-0,
Fax 0 72 51-91 62-62

kontakt@rheuma-liga-bw.de

 

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Eine Nominierung, Umzugskisten und herumstreunende Bücher

Autoren sind eitel. Klar sind wir das! Vielleicht hungern wir sogar noch viel mehr als andere Berufsgruppen nach einer gewissen Anerkennung. Im Normalfall begnügen wir uns schon mit wenig Beachtung und einer kleinen Leserschaft, reich werden die meisten von uns ohnehin nicht. Umso seltsamer scheint es, wenn eine Autorin keinen Wind davon bekommt, dass ihr Buch für einen Preis nominiert war.

Peinlich, aber mir ist das tatsächlich passiert. Nur zu erklären durch ein schweres Trauma, ein Koma?

Naja. Nicht ganz so dramatisch. Manchmal taucht man eben ab, tief in einen Plot, beispielsweise. Von Zeit zu Zeit reißt auch das „echte“ Leben Löcher in die Schreibzeit. In meinem Fall war das im letzten Jahr ein Umzug, eine neue Umgebung, ein neues Zuhause – ein altes Haus, ein alter Garten und alte Bäume!

Seit ich vor Jahrzehnten mein Elternhaus verlassen habe, bin ich unzählige Male umgezogen. Nie hatte ich vor, irgendwo länger zu bleiben. Die Vorstellung sesshaft zu werden war mir geradezu unheimlich. Nun ist es anders, diesmal will ich bleiben. Dabei habe ich festgestellt, dass dieser Vorsatz die Sache verändert. Der Ort wacht auf, wirft sich herum und überwältigt dich. Ergreift von dir Besitz. Kaufverträge sind das eine, Zuwendung, Ausblicke, alte Bäume und Gartenerde an den Händen sind das andere.

Ich bin empfänglich für Orte. Orte waren immer der Ausgangspunkt meiner Geschichten. Reisen, Bruchstücke aufklauben, zurückkehren, schreiben. Die Atmosphäre eines Ortes trägt mich durch meine Geschichten und nicht selten sind Orte die heimlichen Hauptakteure meiner Stories. Kein Wunder also, dass ich mein Buch aus den Augen verloren habe.

„Die Nachtprotokolle“ haben sich derweil aufgemacht, ein wenig herumzustreunen wie ein vernachlässigtes Haustier. Eigenartig und eigensinnig waren seine Geschichten sowieso, halsstarrig geradezu – wie die Verfasserin. (Nur so nebenbei: Einmal habe ich bei ihrer Entstehung meine liebenswerte Autorengruppe, die LiteRatten, fast vergrault. Anlass waren die sperrigen Zitate in der Geschichte „Die Auslöschung“ – keiner der anderen wollte so recht einsehen, warum die stehen bleiben sollten, obwohl sie den Lesefluss und das Abtauchen des Lesers in die Geschichte immer wieder so rüde unterbrachen.)

Obwohl ich „Die Nachtprotokolle“ also nicht mit adequatem Futter versorgt habe  (kein Klinkenputzen, keine Bettelbriefe an Rezensenten) ist das Buch zu meiner Überraschung doch von manchen gelesen worden. Jedenfalls öffnete ich irgendwann die neue (ziemlich alte und undichte) Haustür und es kam hereingeschlüpft: Zerflederrt, voller Eselsohren, erschöpft, aber ganz offensichtlich zufrieden. Es ließ sich wortlos auf den Bettvorleger fallen und schlief ein.

Was so ein Buch ganz allein an Abenteuern erleben kann, das haben mir „Die Nachtprotokolle“ hinterher erzählt. Zunächst waren sie für den Vincent-Preis nominiert. Der Vincent-Preis ist ein Publikumspreis, der jedes Jahr die besten literarischen Werke der Genre Horror und Unheimliche Phantastik auszeichnet. „Die Nachtprotokolle“ standen dort auf der Liste der Storysammlungen, etwas verschämt, weil sich das Ganze die Horrorliste nennt Unheimlich ja, phantastisch zuweilen, aber der Horror, das sei doch eine Frage des Empfindens, meinten sie hinterher, bei ihnen gehe es ja eher um das Unterschwellige.

Blieben aber, wo sie waren und warteten geduldig die Entscheidung ab. Nein, kein Preis, am Ende, ein wenig enttäuscht, das seien sie schon gewesen, aber doch mitgemacht, gell?, das sei doch die Hauptsache, jedenfalls behaupteten das doch immer alle – und jedenfalls ohne die geistesabwesende Autorin, die gerade mit Umzugskisten, Pinsel und Farbe, Zuchini und Mohrrüben beschäftigt war!

Und dann ist da noch diese Rezension im Internetführer in Sachen Fantastik. Da hat ein Rezensent, der sich Cronn nennt, jede einzelne Geschichte sehr genau gelesen und besprochen. Nein, er übersieht dabei keine noch so kleine Textschwäche. Umso mehr wissen wir (die Nachtprotokolle und ich) sein großes Lob zu schätzen:

„In der deutschen Phantastikszene als Kurzgeschichtenautor wahrgenommen zu werden, bedarf einer eigenen Stimme. Diese eigene Stimme, ein schwer zu definierender Sprachfluss in Kombination mit stilistisch eigenem Ausdruck und spezieller Wortwahl, sollte sich vom reinen Fan-Fiction-Allerlei abheben. Sie zu finden, ist eine der lohnenswertesten Angelegenheiten, denen sich ein Autor verschreiben kann. Anke Laufer ist eine Autorin, die mit ihrem Buch Nachtprotokolle diese eigene Stimme bereits gefunden hat. Damit kann schon jetzt eine Empfehlung für alle diejenigen Leser ausgesprochen werden, die sich für anspruchsvolle Literatur interessieren.“

 

 

 

Nachtprotokolle

Neuerscheinung im Blitz-Verlag!k800_p1130358-2

Ein Fotograf, der eine grauenhafte Entdeckung macht. Ein Optiker, der sich aus Liebe ganz Ozeanien auf die Brust tätowieren lässt. Ein afrikanischer Warlord, der in einem Koffer endet. Eine alte Dame, die ihre Zwillingsschwester tötet. Ein selbsternannter Superheld, der den Penis eines Pottwals entführt. Wir treffen sie in Hochhaussiedlungen, in Hotelzimmern, in Imbissbuden und auf unwirtlichen Inseln – Verfolgte und Mörder, Eigensinnige und Phantasten.

Poetisch, beunruhigend, spannend: Die mehrfach ausgezeichneten Erzählungen dieses Buches leben von einer pulsierenden Unterströmung, die dem Leser immer wieder den Boden unter den Füßen wegreißt. „Die ausgereifte Sprache und Symbolik (…) orientiert sich an Edgar Allan Poe und Oscar Wilde und baut eine ähnlich dunkle Romantik der Atmosphäre auf.“ (Die Mörderischen Schwestern, 2014)

Erschienen als exklusive Sammleredition in der Reihe Phantastische Storys, bestellbar über den Verlag HIER

oder direkt bei mir per Email unter laufer_anke@hotmail.com

Darüber hinaus ist das Buch als e-book erschienen und als Download erhältlich bei allen großen Onlineportalen.

Singende Horizonte: Ein Schreibzimmer in Wales

Wales Millenium Centre, Cardiff: In These Stones Horizons Sing Foto: A.L., 2012

Wales Millenium Centre, Cardiff: In These Stones Horizons Sing Foto: A.L., 2012

 

Zusage! Rwyf mor – Ich freue mich so  – (man muss dem Online-Übersetzer auch mal vertrauen können 😉

Nun geht es im Juni für mich zum Schreiben ins landschaftlich atemberaubende Nordwales, mitten in den Snowdonia National Park, genauer gesagt nach Corris in der Nähe von Machynlleth.

Das Stiwdio Maelor  ist eine vom Arts Council von Wales finanzierte Künstlerkolonie. Bildende Künstler und Autoren aus aller Welt können sich dort für einen Arbeitsaufenthalt von einer bis hin zu acht Wochen bewerben. Es geht dem Projekt darum, den Künstlern Ateliers und Zeit zur Verfügung zu stellen, um ihre Arbeit ungestört voranzutreiben.  Ablenkungen gibt es offiziell keine – kein Internet, kein Fernseher jedenfalls – obwohl die Gesellschaft netter Kollegen, die Neugier auf deren Arbeit und die wunderschöne Umgebung wohl auch als solche gelten können.

Ich bedanke mich bei Veronica Calarco, der Koordinatorin von Stiwdio Maelor, der Auswahljury und dem Arts Council von Wales für die Unterstützung meiner Arbeit.

https://stiwdiomaelor.wordpress.com/

Hafan / Home

Einmal Hawthornden Castle und zurück

K1024_P1100433 (2)Hawthornden Castle liegt ein paar Kilometer südlich von Edinburgh in einem von der Öffentlichkeit abgeschirmten Tal des Flusses Esk. Als „International Retreat for Writers“ beherbergt es in monatlichem Wechsel um die fünf für ein Stipendium ausgewählte Dichter und Schriftsteller, bekannt als die sogenannten „Hawthornden Fellows“.  All das – und viele andere Projekte weltweit – sind der großen Kunstmäzenin Drue Heinz zu verdanken.

Ich habe Schwierigkeiten mit diesem Beitrag. Obwohl ich jeden Arglosen, der den Fehler macht, mich nach meinem Schreibmonat auf Hawthornden Castle zu fragen, mit grenzenloser Begeisterung übersprudle. Schnell habe ich nämlich gemerkt, dass mein atemloses Hin- und Herspringen zwischen Bildern, Gesprächsfetzen und Geschichten nichts vermitteln kann von dem, was dort passiert ist, was wohl jedem Hawthornden Fellow widerfährt.

Meine in diesen Wochen liebgewonnenen Kollegen werden das sicher besser machen als ich: Die beiden Lyriker, Annemarie Ni Churreáin (Irland) und Matt Bryden (Großbritannien) und die Dramatikerin Carolyn Kras (USA). Sie werden ihre Eindrücke und Erfahrungen zu leuchtenden, vielschichtigen Zeilen, Metaphern, Szenen verdichten.

Mir, einer Geschichtenerzählerin, bleibt bloß die eigene Methode. Die Collage, das Sammelsurium. Also dann mal los. Weiterlesen…

Der Brief aus Schottland

Vor ein paar Tagen ist der Brief endlich ins Haus geflattert. Nein, keine Mail, ein echter Brief aus dickem, beigen Briefpapier mit Wasserzeichen und dem Konterfei der Queen auf der taubenblauen Briefmarke:  Der Bescheid des Hawthornden International Retreat for Writers. Den Brief endlich aufzumachen war gar nicht so leicht, zu sehr hatte ich mir gewünscht, für eines der Aufenthaltsstipendien 2015 ausgewählt zu werden – und zu sehr fürchtete ich mich davor, enttäuscht zu werden. Doch manchmal werden Stoßgebete erhört. Was ich nicht zu hoffen gewagt hatte, ist eingetroffen. Ich darf mich doch tatsächlich im nächsten Jahr auf einen Monat ungestörter Schreibzeit auf dem malerischen Hawthornden Castle in Midlothian freuen! Bis dahin heißt es nun sich vor-freuen, abwarten und Tee trinken.

Es gibt Zeiten, da ist der Himmel eines Schreiberlings leuchtendblau wie die schottische Flagge…

 

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Vom Blättern in den Nachtseiten der Welt

Mein in Arbeit befindlicher Erzählungsband „Nachtseiten“ erhält das erste Arbeitsstipendium der „Mörderischen Schwestern“

“Where there is no imagination there is no horror.”  (wo es keine Vorstellungskraft gibt, gibt es keinen Horror) sagte einst Arthur Conan Doyle. Erzählungen und Short Stories leben nicht nur vom Erzählten, sondern besonders von dem, was im Dunkeln und Ungewissen bleibt: Durch vom Autor bewusst gesetzte Andeutungen und Auslassungen, die der Leser mit ganz eigenen Bildern und zuweilen seinen schlimmsten Ängsten füllt.

Dass die „Mörderischen Schwestern“ den besonderen Wert der kurzen Form für ihr Genre honorieren zeigt, dass nicht nur ich so denke – und natürlich macht es mich besonders stolz und glücklich, dass mein in Arbeit befindlicher Erzählungsband „Nachtseiten“ die besondere Anerkennung des alle deutschsprachigen Länder umfassenden Netzwerks aus Krimiautorinnen, Bücherfrauen und Leserinnen in Form des erstmalig vergebenen Arbeitsstipendiums der „Mörderischen Schwestern“(*) erhält.

Ich bedanke mich bei der Jury, deren Begründung ich hier zitieren möchte und die ich wohl immer wieder lesen werde, wenn ich einmal mehr in einem Text feststecke und eine kräftige Aufmunterung brauche:

„Das Projekt Nachtseiten vereinigt in einem Band zwölf Kriminalerzählungen, die sich um unheimliche Todesfälle und in vielerlei Hinsicht dunkle Schauplätze drehen. Schlaglichtartig eröffnen sich dem Leser Einblicke in die Nachtseiten unserer Welt. Das klare Konzept des Exposés wird durch die Erzählungen eingelöst. Jede von ihnen ist einem gewichtigen Thema gewidmet und in einem überzeugenden und stimmigen Plot umgesetzt. Die Autorin schildert die Verbrechen eher beiläufig, doch gerade die unaufgeregte Erzählweise erzeugt ihre ganz eigene Spannung und Unheimlichkeit. Jede Story endet in einer Andeutung oder Enthüllung, die die Lesenden die Luft anhalten lässt.

Die ausgereifte Sprache und Symbolik der Texte orientiert sich an Edgar Allan Poe und Oscar Wilde und baut eine ähnlich dunkle Romantik der Atmosphäre auf. Kein Wort ist zu viel, und die sprachliche Leichtigkeit bildet einen Gegensatz zum Inhalt, der die Schwere der erzählten Verbrechen verstärkt. Mit jedem Satz lustwandelt der Text näher an die Extreme menschlicher Existenz heran, bis der letzte Absatz oder Satz schlagartig Gänsehaut hervorruft.

Auch die Figurenpsychologie orientiert sich an der klassischen Schauerromantik, doch gleichzeitig bleibt das Weibliche im Erzählen spürbar.

Auf das Erzähltempo muss man sich einlassen, genau und genüsslich lesen. Die eingereichte Leseprobe ist eine Vorschau des Vergnügens, alle von der Autorin im Exposé skizzierten Geschichten entdecken zu können.

Deshalb erachtet die Jury „Nachtseiten“ als unbedingt förderungswürdig.“

P1040313c(*) Die Vereinigungt entstand als deutscher Zweig des in den USA gegründeten Verbands Sisters in Crime 1996. Der internationale Verband wurde 1986 von Sara Paretsky, Charlotte MacLeod und anderen Autorinnen gegründet, um der Diskriminierung von Frauen im Krimigenre entgegenzuwirken und Verlage und Öffentlichkeit auf den Beitrag von Frauen aufmerksam zu machen. Seit Anfang 2007 ist die formale Trennung vom Verband Sisters in Crime, Inc., vollzogen. Die Mörderischen Schwestern konzentrieren sich inzwischen auf die Vernetzung in den deutschsprachigen Ländern und in einem vielfältigen und vielsprachigen Europa. Zur Seite der Mörderischen Schwestern geht es HIER.

Zur Pressemitteilung geht es HIER

Kursangebote im Frühjahr 2017 – VHS Inzigkofen, VHS Reutlingen

„Glück riecht nach frisch gefallenem Schnee“
Schreiben mit allen Sinnen

In diesem Kurs schreiben wir Geschichten und Szenen, die man nicht nur lesen und sehen, sondern auch hören, riechen, schmecken und fühlen kann. Die Räume des alten Klosters und die großartige landschaftliche Umgebung bieten uns gerade in dieser als karg empfundenen Jahreszeit ganz besondere Perspektiven und schärfen den Blick für häufig übersehene Details und für das literarisch und atmosphärisch Außergewöhnliche. Von Streifzügen mitgebrachte Fotos, Notizen, Tagträume und Gedankenblitze liefern die Keime für persönliche, wunderbare oder auch herrlich absurde Figuren und Geschichten.

Ausgesuchte Materialien, Gerüche und Musik dienen als weitere Experimentierfelder und Schreibanregungen. Dabei beschäftigen wir uns auch näher mit der sogenannten Synästhesie, also der Fähigkeit, die Wahrnehmung verschiedener Sinne (literarisch) zu koppeln – so lassen wir beispielsweise Töne schmecken und Farben duften.

Die Texte werden sowohl individuell betreut als auch in der Gruppe besprochen – ganz nach Wunsch der einzelnen Teilnehmer. Jeder soll am Ende des Seminars mit einer kleinen Sammlung intensiver Texte nach Hause gehen. Ziel ist es, die literarische Fähigkeit zu entwickeln, schwer Beschreibbares für den Leser sinnlich erfahrbar zu machen und die eigenen Texte lebendig und „hautnah“ wirken zu lassen.

Voraussetzungen: Schreiberfahrung ist von Vorteil, jedoch keine Bedingung. Die Teilnehmer sollten bereit sein, sich offen und experimentierfreudig, aber auch fair und freundlich mit eigenen und fremden Texten auseinanderzusetzen und Neues zu wagen.

Leitung:   Dr. Anke Laufer, Kusterdingen-Mähringen

Beginn:    Montag, 13 Uhr
Ende:       Samstag, nach dem Frühstück

Kursnummer: 05020-17 | Kursbeginn: Mo 30.01.2017 | Kursende: 04.02.2017 | Kursort: Volkshochschule Inzigkofen im alten Kloster
(Volkshochschulheim Inzigkofen e. V.)
Parkweg 3 72514 Inzigkofen
Tel.: 07571/73980
Fax: 07571/739833

Kurs: 210,- €

Unterkunft und Verpflegung pro Person:
Doppelzimmer 220,- € / 280,- € (ohne/mit DuWC)
Einzelzimmer 245,- € / 305,- € (ohne/mit DuWC)

Zur Online-Anmeldung geht es HIER

Offene Türen in Greenway, Agatha Christies Haus bei Torquay, England foto: A.L., 2012

Offene Türen in Greenway, Agatha Christies Haus bei Torquay, England foto: A.L., 2012

Mein Projekt, meine Geschichte

Langfristige, projektbegleitende Schreibwerkstatt

Zeit und Raum zum regelmäßigen Schreiben. Viele wünschen sich so einen kreativen Zufluchtsort. Wer sich wünscht, auch langfristige Schreibprojekte (Roman, Erzählungsband) zu entwickeln und mit Anleitung und Begleitung voran zu treiben, ist hier genau richtig. Mit diesem Kurs schaffen wir uns einen festen Ort und die Muße für unsere Arbeit am eigenen Text. Ein Lektorat wichtiger Schlüsselszenen, Schreibimpulse sowie Einführungen in theoretische Schreibgrundlagen ergänzen das Programm.
Dr. Anke Laufer ist Trägerin mehrerer Literaturpreise. Mehr zur Autorin unter: ankelaufer.com
Der Kurs ist monatlich kündbar.

6 Termine, 25.03.2017 – 22.07.2017
Samstag, 14:00 – 18:00 Uhr

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Gartentorschule, Gartenstraße 20, 72764 Reutlingen, Raum: E06, EG,

193,00 € (5 Monatsraten à 38,60 €, monatlich kündbar)

 

Das Text- und Illustrationslabor

in den Faschingsferien
für Jugendliche, auch zur Mappenvorbereitung
Eine Story schreiben und dazu zeichnen, malen, fotografieren? Oder umgekehrt? Alles durchtesten und vielleicht sogar im Team? Na klar! Wir wechseln immer wieder zwischen Wort und Bild, setzen typografisch um, was zunächst als Bild gedacht war, bebildern fremde sowie eigene Texte/ Storys und schreiben ganz neue. Egal, ob beim ersten Ausprobieren oder als Studienvorbereitung: ihr werdet bei euren eigenen Vorhaben intensiv von beiden Kursleiterinnen unterstützt. Den Fortgeschrittenen bieten wir zur Mappenvorbereitung eine Abstimmung von gestalterischen und schriftlichen Inhalten an (Anschreiben/ Motivationsschreiben), was eure Bewerbung zu einer „runden Sache“ macht. Weitere Infos unter: http://ankelaufer.com. Die Ergebnisse werden online dokumentiert.

Eine Material-Liste erhälst Du nach der Anmeldung.

5 Vormittage, 27.02.2017 – 03.03.2017
Montag, 27.02.2017, 09:00 – 12:15 Uhr
Dienstag, 28.02.2017, 09:00 – 12:15 Uhr
Mittwoch, 01.03.2017, 09:00 – 12:15 Uhr
Donnerstag, 02.03.2017, 09:00 – 12:15 Uhr
Freitag, 03.03.2017, 09:00 – 12:15 Uhr

Dr. Anke Laufer
Livia Scholz-Breznay

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Spitalhof, Fachwerkgebäude, Metzgerstraße 40, 72764 Reutlingen, Raum: 101, Malen, 1. OG,

356,70 €

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Die Bewerbung für kreative Studiengänge: Selbstbild, Selbstdarstellung und Marketing in eigener Sache

Spätestens im Rahmen von Motivationsschreiben und Gesprächen im Rahmen der Eingangsprüfungen wird großer Wert darauf gelegt, dass der Bewerber seine Motivation – ja seine Leidenschaft – für den gewählten Studiengang klar und überzeugend formulieren kann. Viele Bewerber fühlen sich aber genau in diesem Punkt unsicher und angreifbar. Fragen wie „Wo sehen Sie Ihre Stärken? „oder“Warum wollen Sie ausgerechnet zu uns?“ sind in Bewerbungssituationen nicht ungewöhnlich. Im gestalterischen Umfeld kommt erschwerend hinzu, dass man sich als kreative Persönlichkeit „verkaufen“ muss. Auch sollte man vermitteln, dass man fest entschlossen ist, diesen Berufsweg einzuschlagen, weil es genau der richtige ist – trotz der Warnungen angesichts vieler Unwägbarkeiten, die sich jungen Künstlern entgegenstellen. Wir arbeiten daran, sich über die eigene Ausgangssituation und Motivation klar zu werden und damit eine klare und positive Selbstdarstellung zu erreichen.

4 Vormittage, 10.04.2017 – 13.04.2017
Montag, 10.04.2017, 09:30 – 12:30 Uhr
Dienstag, 11.04.2017, 09:30 – 12:30 Uhr
Mittwoch, 12.04.2017, 09:30 – 12:30 Uhr
Donnerstag, 13.04.2017, 09:30 – 12:30 Uhr

Dr. Anke Laufer
Livia Scholz-Breznay

Bi0016

Spitalhof, Fachwerkgebäude, Metzgerstraße 40, 72764 Reutlingen, Raum: 101, Malen, 1. OG,

266,00 €

 

Freies Schreiben für Jugendliche und junge Erwachsene

No Limits!

In diesem Kurs gehören Laptop und Stift euch ganz allein. Keine Erörterungen, keine Interpretationen fremder Texte, kein Fehleranstreichen, keine Vorschriften. Hier geht es um eure Ideen und eure Vorstellungskraft. Wir schreiben Neues und holen alte Sachen aus der Schublade, um sie aufzupolieren. Dabei bekommt ihr nicht nur Tipps von einer Autorin, sondern auch noch den Austausch mit anderen Leuten, die das Schreiben genauso interessiert.
Dr. Anke Laufer ist Trägerin mehrerer Literaturpreise. Mehr zur Autorin unter: ankelaufer.com
Bitte mitbringen: Schreibmaterial, evtl. Laptop, Ideen oder angefangene Texte/Geschichten

3 Termine, 27.07.2017 – 29.07.2017
Donnerstag, 27.07.2017, 15:00 – 18:00 Uhr
Freitag, 28.07.2017, 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 29.07.2017, 15:00 – 18:00 Uhr

Dr. Anke Laufer

Ju1903

Gartentorschule, Gartenstraße 20, 72764 Reutlingen, Raum: E06, EG

26,70 €

 

 

Hörgang in München – Lesung am 30/4/16

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In diesem Jahr bin ich eine der lesenden AutorInnen beim Münchener Hörgang:

„… ist eine Entdeckungsreise: über 25 Orte, über 25 Autoren, jeweils um die fünfzehn Minuten. Von der Orgelempore ins Ledigenheim über das Hotelzimmer zum Balkanrestaurant, vom Dönergrill zum Friseur über den Kulturkeller ins Syndikatshaus — alles ist im Textfluss.

Dabei geht es um Geschichten genauso wie um Gastgeber und es geht diesmal ums Westend/Schwanthalerhöh.

Das Westend gilt ja als Fiat 500 unter den Stadtvierteln Münchens. Mit Abstand das kleinste und mit Sicherheit das charmanteste Quartier in unserer Lieblingsstadt. Wer hier durch die versteckten Ecken flaniert, ist der ‘Musenstadt mit Hinterhöfen’ ganz dicht auf den Fersen. Altes Handwerk – mal neu bespielt von Architekten oder Künstlern oder Designern oder Secondhandläden – oder eben alteingesessen in zauberhaften Hinterhöfen, Genossenschaftsensembles, in kleinen netten Straßen. “

„Konkret wird zu jeder vollen Stunde am 30. April ab 20:00 Uhr eine Viertelstunde lang gelesen – an 25 Plätzen gleichzeitig. Dann wechseln alle – Publikum und Leser. Um 23:00 Uhr gibts die letzte Lesung, insgesamt sind es gut 100 Lesungen, danach wird gefeiert, in der Kongresshalle hinter dem Verkehrsmuseum.“ (zitiert von der Hörgang-Homepage – zu der geht es HIER. Dort kann man auch Tickets vorbestellen und sich weiter informieren – über teilnehmende Autoren und die besonderen Veranstaltungsorte.)

Savoir vivre – Kapriziöse Texte und französische Köstlichkeiten

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Am 22.4. wird es bei Alexandra Pieper im K´ffeehaus in Kirchentellinsfurt eine besondere Lesung mit meiner Kollegin Heidemarie Köhler und mir geben: Ein Hors d’œuvre für Geist und Sinne, ein kleiner Frankreichurlaub noch vor der Hauptsaison. 

Spannend, fantastisch, abenteuerlich, sinnlich: Schreiben Sie jetzt!

Was wünschen Sie sich? Schreiben im Alltag? Schreiben in Abgeschiedenheit? Da gibt es etwas für Sie!

Die zunächst aufgelisteten Kurse bilden mein Angebot an der VHS Reutlingen im Frühjahr und Sommer 2016 – ihnen folgen die Angebote zu Wochenkursen im Kloster Inzigkofen im Herbst 2016

Die Kurse an der VHS Reutlingen sind sofort buchbar, z.B. ONLINE HIER oder unter der Telefonnummer: 07121 336-0

Auch die Kurse in Inzigkofen sind jederzeit buchbar, dazu nutzen Sie gerne die beim jeweiligen Kurs aufgeführten Links zu ONline-Formularen oder Sie buchen telefonisch oder per Mail: 07571/73980     –    info@vhs-i.de

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Ju1900:

Das Text- und Illustrationslabor

in den Faschingsferien

Eine Story schreiben und dazu zeichnen, malen, fotografieren? Oder umgekehrt? Alles durchtesten und vielleicht sogar im Team? Na klar! In diesem Kurs wechseln wir immer wieder zwischen Wort und Bild, setzen typografisch um, was zunächst als Bild gedacht war, bebildern fremde sowie eigene Texte/ Storys und schreiben ganz neue. Egal, ob beim ersten Ausprobieren oder als Studienvorbereitung: Ihr werdet bei Euren eigenen Vorhaben intensiv von beiden Kursleiterinnen unterstützt. Den Fortgeschrittenen bieten wir zur Mappenvorbereitung eine Abstimmung von gestalterischen und schriftlichen Inhalten an (Anschreiben/ Motivationsschreiben), was Eure Bewerbung zu einer „runden Sachen“ macht. Die Ergebnisse werden online dokumentiert.

Eine Material-Liste erhalten Sie nach der Anmeldung.

Kursnummer: Ju1900

5 Vormittage, 08.02.2016, – 12.02.2016,
Montag, 08.02.2016, 09:00 – 12:15 Uhr
Dienstag, 09.02.2016, 09:00 – 12:15 Uhr
Mittwoch, 10.02.2016, 09:00 – 12:15 Uhr
Donnerstag, 11.02.2016, 09:00 – 12:15 Uhr
Freitag, 12.02.2016, 09:00 – 12:15 Uhr

Kursleitung: Dr. Anke Laufer
Livia Scholz-Breznay

Spitalhof, Fachwerkgebäude, Metzgerstraße 40, 72764 Reutlingen, Raum: 101, Malen, 1. OG

Kursgebühr: 135 Euro

Achtung! Den Kurs wird es wegen der großen Nachfrage  im FJ/SS 2016 noch einmal geben und zwar zwischen dem 17. und 20.5.2016 (Pfingstferien B-W)

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a.l., 2013

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Leinen, Leder, Lesebändchen – Impulsorientiertes Schreiben mit dem persönlichen Notizbuch

Sie lieben schöne Notizbücher? Doch Einfälle und interessante Einträge lassen auf sich warten? In diesem Kurs lernen wir anhand von Beispielen aus der Literaturgeschichte und gezielten Schreibimpulsen das Schreiben mit Notizbüchern im Alltag zu verankern, der so intensiver erlebt und gestaltbar wird. Wir entwickeln dabei Schritt für Schritt die für uns geeigneten Textformen und Ausrichtungen und füllen unsere Bücher mit kleinen Kostbarkeiten: Gedankenblitze, Fundstücke, Geschichten – als Kreativjournal oder Kickstart für weitergehende Projekte.

Bitte mitbringen: Notibuch eigener Wahl DIN A5

3 Abende, 04.04.2016 – 18.04.2016

Montag, wöchentlich, 19:00 – 20:30 Uhr

Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 206, 2.OG

58,00 €, max. 10 Teiln., 6 U’Std.

 

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Wunderwelten  – Die wahrhaft fantastische Schreibwerkstatt

Anhand von unterschiedlichen Beispielen aus der literarischen Fantastik begeben wird uns auf die Spur des Absurden, Geheimnisvollen und Märchenhaften. Ausgehend von leicht anwendbaren Übungen schreiben wir Schauergeschichten, Märchen oder fantastische Geschichten und experimentieren zugleich mit neuen Themen und unverbrauchten Figuren. Wie entsteht eine fesselnde Atmosphäre?

Welche Charaktere, Bilder und Symbole haben auch heute noch nichts von ihrer Faszination verloren? Und: Wie stärkt die Reise in selbst erschaffenen Wunderwelten unsere Vorstellungskraft?

Bitte mitbringen: Schreibmaterial, evtl. bereits vorhandene Ideen und Projekte

3 Abende, 07.06.2016 – 21.06.2016

Dienstag, wöchentlich, 19:30 – 21:00 Uhr

Ackerbürgerhaus, Spendhausstraße 5, 72764 Reutlingen, Raum: 102, 1. OG 58,00 €, max. 10 Teiln., 6 U’Std.

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Lt5011 „Glück riecht nach frisch gemähtem Gras“ – Schreiben mit allen Sinnen

Nicht geeignet für Menschen mit Kontakt-/Duftallergien!

In diesem Kurs schreiben wir Szenen und Geschichten, die man nicht nur sehen, sonder auch hören, riechen, schmecken und fühlen kann. Materialien, Klänge und Düfte dienen als Experimentierfelder und Schreibanregungen. Dabei beschäftigen wir uns auch mit der sogenannten Synästhesie, also der Fähigkeit, die Wahrnehmungen der Sinne literarisch zu koppeln – so lassen wir beispielsweise Töne schmecken und Farben duften. Ziel ist es, schwer Beschreibbares für den Leser sinnlich erfahrbar zu machen und ihre Texte lebendig und „hautnah“ wirken zu lassen.

Bitte mitbringen: Schreibmaterial

3 Abende, 07.07.2016 – 21.07.2016

Donnerstag, wöchentlich, 19:30 – 21:00 Uhr

Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 106, 1.OG

58,00 €, max. 10 Teiln., 6 U’Std.

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No limits! – Freies Schreiben für Jugendliche und junge Erwachsene

In diesem Kurs gehören Laptop und Stift Euch ganz allein. Keine Erörterungen, keine Interpretationen fremder Texte, kein Fehleranstreichen, keine Vorschriften. Hier geht es um Eure Ideen und Eure Vorstellungskraft. Wir schreiben Neues und holen alte Sachen aus der Schublade, um sie aufzupolieren. Dabei bekommt Ihr nicht nur Tipps von einer Autorin, sondern auch noch den Austausch mit anderen Leuten, die das Schreiben genauso interessiert. Dr. Anke Laufer ist Trägerin mehrerer Literaturpreise – mehr findet Ihr unter: ankelaufer.com

Bitte mitbringen: Schreibmaterial, evtl. Laptop, Ideen oder angefangene Texte

3 Termine, 28.07.2016 – 30.07.2016

Donnerstag, 28.07.2016, 15:00 – 18:00 Uhr

Freitag, 29.07.2016, 15:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 30.07.2016, 15:00 – 18:00 Uhr

Haus der Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 72764 Reutlingen, Raum: 106, 1. OG

95,00 €, max. 10 Teiln., 12 U’Std.

foto: anke laufer, 2009

Schreiben und Gestalten in grandioser landschaftlicher Umgebung:

Wochenkurse im Kloster Inzigkofen

Buchbar mit dem neuen Programm 2016, das im Herbst erscheint.

Abenteuer Schreiben: Von der Wirklichkeit zur Fantasie    Kursnummer: 05120 | Kursbeginn: Mo 19.09.2016 | Kursende: 24.09.2016 | Anmeldung HIER

Wie entstehen gute Geschichten? Wie kommt man (zugleich hellwach und träumend) auf erste Ideen? Wie hält man anschließend das Kopfkino in Gang? Und wie bringt man eine Geschichte am Ende so zu Papier, dass sie den Leser unterhält und fesselt?

Zum Schreiben braucht es die genaue Beobachtung der Wirklichkeit. Zum Schreiben gehört aber auch, sich vom Boden der Tatsachen zu lösen und der Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen. Schreiben bedeutet, in die Haut einer erfundenen Figur zu schlüpfen und so zu fühlen, zu denken und zu sprechen wie sie. Schreibend versetzen wir uns nicht nur an jeden beliebigen Sehnsuchtsort, sondern können es uns auch erlauben, fremde Identitäten anzunehmen und die Welt aus vielen verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Diese Schreibwoche will Mut machen zum Experimentieren und Erfinden: Interessante Anekdoten, Bilder, Fundstücke sowie Übungen aus den besten  Schreibschulen der Welt dienen uns als Zündstoff für Geschichten. Ergänzt wird das Programm durch Einführungen in Figurenbildung, den Bau eines Handlungsgerüsts oder das systematische Überarbeiten. Die Texte werden sowohl individuell betreut als auch in der Gruppe besprochen – ganz nach Wunsch der einzelnen Teilnehmer. Jeder soll am Ende des Seminars mit dem fertigen Manuskript einer Kurzgeschichte oder Erzählung nach Hause gehen. Je nach Neigung kann aber auch ein Konzept für einen längeren Text entwickelt werden.

Voraussetzungen: Schreiberfahrung ist von Vorteil, jedoch keine Bedingung. Die Teilnehmer sollten bereit sein, an ihrem Text über eine Woche hinweg kontinuierlich zu arbeiten und sich mit eigenen und fremden Texten kritisch, aber auch fair und freundlich auseinanderzusetzen.

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Eine fantastische Auszeit  – Ein Kurs zwischen Schreiben und Gestalten    

Kursnummer: 08162 | Kursbeginn: Mo 21.11.2016 | Kursende: 26.11.2016  –  Anmeldung HIER

Wunderliches und Fantastisches aus Inzigkofen

Ein Kurs zwischen Schreiben und Gestalten

Hier kommt die Erlaubnis zum Tagträumen! Auf Streifzügen durch die sagenumwobene Landschaft rund um das alte Kloster folgen wir den Spuren des Fantastischen. Die von uns gesichteten Fabelwesen fangen wir ein und tragen sie in die Werkstatt: In Form von Skizzen, Notizen und Fotos. Anschließend – weiterentwickelt und verwandelt unter individueller Anleitung durch beide Dozentinnen – entstehen daraus Bilder, Collagen, Geschichten und Szenen: Unterwegs gezeichnete Rindenstücke werden so zur Panzerung eines Untiers. Im trockenen Herbstlaub flüstern Geisterstimmen des nahen Nonnenfriedhofs. Selbst in der Bruchkante eines Steins – im Foto festgehalten – erscheint plötzlich das Gesicht einer Figur, deren Geschichte sich erzählen lässt.

Es entstehen wahlweise eine oder mehrere fantasievoll bebilderte Geschichten: spannend, unheimlich, versponnen und inspiriert vom Geist des Ortes Inzigkofen.

Ein lebhaftes Wechselspiel zwischen Realität und Fantasie, zwischen Bild und Text, zwischen experimentellen und klassischen Gestaltungs- und Schreibformen – und ein außergewöhnliches Kurserlebnis.

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„Tierbedarf “ wird im Rahmen der „Bonner Buchmesse Migration“ ausgezeichnet

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Meine Erzählung „Tierbedarf“ gehört in diesem Jahr in der Kategorie Erzählungen und Kurzgeschichten zu den drei Erstplatzierten im Rahmen des  Literaturwettbewerbs der Bonner Buchmesse Migration. Welcher Platz es auch am Ende sein wird (das erfahren die drei Preisträger erst am 21.11.) – dies ist in jedem Fall ein glückliches Ende für meine bereits zwei Jahre alte Geschichte rund um ein Flüchtlingsmädchen, einen alten Papagei und einen Helfer mit zweifelhaftem Charakter.

Manchmal hängt das Herz der Autorin an einer Figur (hier hing es an allen dreien), dennoch war die Geschichte nicht so leicht unterzubringen – vielleicht weil die darin beschworene Grundstimmung vor nicht allzu langer Zeit noch beinahe surreal gewirkt haben mag.  Inzwischen haben die Ereignisse mich, die Story und ganz offenbar auch die Jury des Literaturwettbewerbs eingeholt. Gratulieren möchte ich auch meiner Freundin und Mitstreiterin bei der Autorengruppe LiteRatten, Jutta Schönberg, deren Text ebenfalls nominiert war und in der Auswahlanthologie zu lesen sein wird.

Die Preisverleihung findet am Samstag,  21.11.2015, 15.30 Uhr im Haus der Geschichte in Bonn (Großer Saal) statt.

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto: »GrenzenLos – Vielfalt leben« AutorInnen aus aller Welt waren dazu aufgerufen ihre Texte einzureichen. Erwünscht waren „Auseinandersetzungen mit dem Phänomen der Grenze in all seinen Erscheinungsformen. Denn nicht nur territoriale Grenzen markieren Wirkungsräume, es sind auch die kulturellen und persönlichen Grenzen, auf die wir treffen – Grenzen, die so unterschiedlich wie die Menschen selbst sind.“ (Website der Bonner Buchmesse Migration)

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