Ratten bei Nacht

Die LiteRatten sind bei der diesjährigen Tübinger Kulturnacht mit einer Doppellesung vertreten. Begleitet werden sie musikalisch von Barazi & Her Boys. Ort: Gemeindezentrum St.Johannes, Tübingen, Bachgasse 5, 72072 Tübingen

Zeiten: Lesung 1: 20-21.00 Uhr,  Lesung 2: 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr.

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In der Nacht sind alle Katzen grau, alle Seelen schwarz, alle Münder rot wie die Sünde

nachtaktiv

sind auch die LiteRatten. Verstiegen, ruchlos und begehrlich geht es
in den Texten der Tübinger Autorengruppe zu. Umspielt wird sie von
Bebop bis Bossa von Barazi & Her Boys

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Lesung in der Bücherscheune Aichtal

P1040622Lesung mit Anke Laufer und Jochen Weeber

Im Februar freue ich mich auf die gemeinsame Lesung mit Jochen Weeber in der Bücherscheune in Aichtal.
Die Bücherscheune gibt es seit Ende 2012 und hat sich seither unter der Leitung von Julia Klingel und ihrem Team zu einem kulturellen Highlight der Region entwickelt.  Ein frisches Konzept, das eine gemütliche Buchhandlung  mit ungewöhnlichem Sortiment mit einem großen Raum für kulturelle Veranstaltungen und einem Café verbindet, in dem noch Handgemachtes angeboten wird  (Tipp: selbst gebackene Brötchen und hervorragender Kuchen!)  – einen besseren Ort hätten Jochen Weeber und ich uns für eine Lesung nicht wünschen können. Wir danken dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg für die Unterstützung dieser Veranstaltung.
Termin:
Donnerstag, 20. Februar 201419:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) im Tanzsaal über der Bücherscheune, Eintritt 5,00 Euro (Vorverkauf 4,50 Euro ab sofort).Spannende, bitterböse und humorvolle Kurzgeschichten, die Lust machen,  auf Lesen und Zuhören. Jede Geschichte eine eigene Welt. Lassen Sie sich entführen!

Zur Website der Bücherscheune geht es hier

Die Bücherscheune Aichtal
Inhaberin: Julia Klingel
Neckartailfinger Str. 1

72631 Aichtal

Tel.: 07127-9775677

Fax: 07127-9775678
E-Mail: info@buecherscheune-aichtal.de

Freitag der 13., 2013

13.9.2013. Eine sehr schöne und gut besuchte Lesung in meiner alten Heimat – genauer: in der Stadtbibliothk Villingen-Schwenningen. Im Vorfeld führte Dieter Zanger ein Gespräch mit mir, dessen Aufzeichnung  HIER zu finden ist.  Kein Geheimnis: Dieter Zanger (Bass) ist nicht nur Mitarbeiter der Stadtbibliothek, sondern neben Florian Eppinger  (Trompete) und Ralf Ketterer (Gitarre) auch Mitglied der „Old Harpics“), eines Jazztrios, das meine Texte mal schräg und düster, mal groovy und heiter, mal mit dunklen und bluesorientierten Stücken interpretierte. Eine Nachlese findet sich auch im Schwarzwälder Boten. Ich bedanke mich noch einmal bei der Band, beim Team der Stadtbibliothek und allen, die beim Umbau und Bücherverkauf dabei waren und vor allem beim interessierten Publikum.

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Internationale Sommerakademie 2013

P1040791Unter dem Titel „Sommerfrisch Schwerelos Schreiben“ leite ich in diesem Jahr einen Schreibworkshop im Rahmen der internationalen Sommerakademie der Universität Tübingen, die einen Teilbereich der internationalen Sommerkurse bildet. Neben der Literatur sind weitere Themenmodule der Akademie eine Einführung in das deutsche Rechtssystem, Wirtschaft und Gesellschaft, Interkulturelle Kommunikation, Theologie: Interreligiöser Dialog und zeitgenössische Philosophie.

Die Kurse für Studierende aus aller Welt sollen intensives Sprachtraining, das Erwerben von interkultureller Kompetenz und landeskundlichem Wissen und natürlich viel Spaß miteinander verbinden. Mein Workshop richtet sich an fortgeschrittene Deutsch-Lernende ab Niveau B2, die mehr Sicherheit im freien Schreiben bekommen möchten.

Textimpulse und eine Reihe meiner  Fotografien aus Tübingen liefern viele Anregungen für „spannende, romantische und völlig verrückte Geschichten“.  Anschließend werden erste Ideen auf einer gemeinsamen Text-/Bildplattform zusammengeworfen und aufgeschrieben. Wem nicht gleich etwas einfällt, dem helfen die anderen Teilnehmer beim Austausch auf die Sprünge.  Mal erfindet man die Biografie einer auf einem Foto entdeckten Person, mal schreibt man die Szene weiter, die ein anderer mit ein paar Sätzen skizziert hat.  Danach wird es Zeit geben, in Ruhe an der eigenen Story zu arbeiten.

Ich freue mich schon sehr auf die Teilnehmer und ihre Ideen  und Geschichten!

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Lesungstermine im August und September

„Unter dem Rhabarber – Liebe und Mord gleich nebenan“

Lesung im Literaturcafé, Kunsthalle Tübingen

Am Dienstag, dem 6.8.2013 lese ich im Literaturcafé in der Kunsthalle Tübingen im Rahmen der Reihe „Literatur am Nachmittag“  aus meinen Texten.

Zeit:  15.00 – 16.30 Uhr

Philosophenweg 76  – erreichbar mit den Buslinien 5 – 13 -17

http://www.literaturcafe-tuebingen.de/

http://www.stadtseniorenrat-tuebingen.de/Daten/dauernd/Literaturcafe.htm

„Unheimliche Todesfälle und andere Irritationen“ – Lesung mit Anke Laufer und den ‚Old Harpics‘ im „Höfle“ der Stadtbibliothek am Münster, Villingen

Am 13.9.2013 lese ich in meiner Heimatstadt Villingen aus meinem Buch „Die Irritation – 21 Stories“.

Begleitet werde ich musikalisch erstmals von den „old harpics“, einem Jazztrio, das eigens für den Anlass gegründet wurde, bestehend aus Florian Eppinger (Trompete), Ralf Ketterer (Gitarre) und Dieter Zanger (Bass). Stories und Musik – mal groovy, mal düster, mal schräg  –  Gänsehaut garantiert!

Fr, 13.9.2013, Stadtbibliothek am Münster/Höfle, 18.30 Uhr, Eintritt 5 €

Karten können beim Veranstalter reserviert werden.

Stadtbibliothek am Münster
Kanzleigasse 4
78050 Villingen-Schwenningen
Telefon 07721 / 82-2262
Telefax 07721 / 82-2267
E-Mail: bibliothek@villingen-schwenningen.de

http://www.villingen-schwenningen.de/bildung/stadtbibliothek.html

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© old harpics, privat

Die Zukunft des Schreibens III – Neue Horizonte

Zum ersten Teil dieser Artikelserie geht es hier

Zum zweiten Teil geht es hier.

Reales und Virtuelles

Alles wird sich verändern: Die Art, wie Bücher geschrieben werden, die äußere Form, die sie dabei annehmen, wie man sie entdeckt und über sie verhandelt, wie man sie vermarktet und verkauft und wie sie gelesen werden. Ja, schon, sagt man sich da als Autor, aber was heißt das nun für mich und meine Arbeit?

Am zweiten  Tag meines Besuchs bei der London Book Fair verirrte ich mich auf der Suche nach einem der Seminarräume in die oberen Gefilde des Earls Court Exhibition Centre. So kam es, dass ich ganz unbeabsichtigt in das weitläufige Labyrinth aus Tischen und Rollschränken vordrang,  welches sich dort ausbreitet: Das International Rights Centre, geprägt von einer Atmosphäre geheimnisumwitterter, gedämpfter Geschäftigkeit, erfüllt von einem Geruchsgemisch aus Kaffee, edlem Aftershave und einer leichten Chemienote, die wohl dem frisch verlegten, hellgrauen Teppichboden entströmte. Hier ist es also, sagte ich mir, wo die großen Autorennamen und die Bestseller von heute und morgen gehandelt werden.
P1040238 P1040240Eine gewisse Ehrfurcht vor dieser Institution, die ich bisher nur vom Hörensagen kannte, kroch mir, wie ich zugeben muss, das Rückrat hinauf – wie gerne hätte ich da gelauscht am einen oder anderen Tisch, vielleicht unerwartet mitgemischt, dabei einem wichtigen Agenten oder internationalen Großverlag ein, zwei allgemein unterschätzte Lieblingsautoren ans Herz gelegt… Weiterlesen „Die Zukunft des Schreibens III – Neue Horizonte“

Die Zukunft des Schreibens II – Die Unzufriedenheit der Autoren

Zum Teil I dieser Artikelserie geht es hier

Wie es eben nunmal ist mit brandneuen Eindrücken: Sie drohen zu verflachen, zu verblassen, sich gar in Rauch aufzulösen, wenn man sich zeitlich und räumlich von ihnen entfernt. Diesmal nicht: Seit meiner Rückkehr von der London Book Fair bin ich sehr ins Grübeln geraten über das Buchgeschäft – über das, was ist, aber vor allem über  das, was uns als Autoren bevorsteht. P1040323

Auch wenn  sich das, was in der Welt der Bücher im englischsprachigen Raum geschieht nicht 1:1 auf unsere Verhältnisse übertragen lässt, so zeichnen sich doch einige Trends ab, an denen wir wohl kaum vorbeikommen werden. Weiterlesen „Die Zukunft des Schreibens II – Die Unzufriedenheit der Autoren“

Die Zukunft des Schreibens: Die London Book Fair aus Autorensicht

Teil 1: Nur eins ist sicher: Alles wird sich ändern!

In diesem Jahr habe ich mir als Autorin etwas ganz Besonderes geleistet – einen Besuch bei der London Book Fair. Natürlich sind es normalerweise die Frankfurter Buchmesse und Leipzig, die im Terminplan der deutschsprachigen Schriftsteller stehen. Obwohl: Zumindest was Frankfurt angeht kann ich mich seit Jahren des Eindrucks nicht erwehren, dass die Präsenz von Autoren, die nicht ganz oben auf den Bestsellerlisten stehen, von der Fachwelt ungefähr als so überflüssig betrachtet wird wie das farbenfroh ausstaffierte Publikum in der Comic- und Mangaabteilung. Vorab nur so viel: Das ist in London etwas anders. Meine Eindrücke von der Messe ergänzen jedenfalls einige Überlegungen, die sich aus meinen Erfahrungen „mit dem Betrieb“ der letzten Jahre ergeben haben. Daher möchte ich den Lesern meines Blogs in den nächsten Wochen in lockerer Abfolge einige kleine Artikel präsentieren, die sich aus der Perspektive der Schreibenden mit der Zukunft befassen. P1040194 Weiterlesen „Die Zukunft des Schreibens: Die London Book Fair aus Autorensicht“

„Das Zwinkern der Venus“ ausgezeichnet

„Das Zwinkern der Venus“ ist eine Erzählung über einen jugendlichen Außenseiter, der sich vor dem Nachrichtensprecher mehr gruselt als vor Lovecrafts „Flüsterer im Dunkeln“. Er wartet  auf ein Zeichen, das er schließlich im „Zwinkern der Venus“ zu erkennen glaubt – dem flackernden Licht des Planeten am winterlichen Himmel. Was dann geschieht, wird nicht verrraten. Nur so viel: Ein Rentner samt Dackel, eine Meerjungfrau und eine Tafel Schokolade im XXL-Format, Sorte Vollnuss, werden daran beteiligt sein, ihm das Leben zu retten.

England ManchesterBeim Literaturwettbewerb der keb zum Thema „Mensch.Werden.Lernen.“ wurde meiner Erzählung jetzt der 2.Preis zugesprochen. Ich bedanke mich bei der Jury und den Veranstaltern. Die Preisverleihung samt Lesung fand am 19.April 2013 um 17.00 Uhr im Kolpinghaus in Stuttgart, Heusteigstraße 66, statt. Erster Preisträger war mein Kollege Walle Sayer (Mitte), dritte Preisträgerin war Anja Munding aus Köln (zweite von links). Weiterhin zu sehen: Dr. Michael Krämer, Literaturwissenschaftler, Leiter der keb und Initiator des Preises (links) und Gabriele Pennekamp, Vorsitzende der keb (rechts).   Preisverleihung 3. keb Literaturwettbewerb

Claudia Salden vom Schwäbischen Tagblatt schrieb dazu am 25.4.2013: „Anke Laufer war bereits 2011 unter die zehn Finalisten gekommen. `Wenn man ehrlich ist, schaut man bei so einem Wettbewerb immer auch, ob man etwas Passendes in der Schublade hat´, sagte die Schriftstellerin, der die keb-Jury eine `ethnologische Sensibilität für die Jugend´bescheinigt hat. Für die studierte Ethnologin steht eine andere Komponente ihrer Arbeit im Vordergrund: `Ich fabuliere einfach gern und schlüpfe dabei in unterschiedliche Rollen. ´“

Die prämierten Texte sowie eine weitere Auswahl erscheinen demnächst im Rahmen der Stuttgarter Hefte.