„Das Zeichen“ ist Text des Monats Januar 2021 im Literaturhaus Zürich

Die „Großen Zwölf“ ist in diesem Jahr der Literaturwettbewerb des Literaturhauses in Zürich betitelt. Ende jeden Monats beurteilen drei Jurymitglieder – die Jury besteht aus Gesa Schneider und Isabelle Vonlanthen vom Literaturhaus Zürich sowie Florian Bissig, Catharina Fingerhuth, Elisa Fuchs, Christoph Kuhn, Jens Nielsen und Davina Rodgers – die Beiträge und wählen den «Text des Monats» aus. Dieser wird im Folgemonat auf der Website publiziert. Ich freue mich sehr, dass mein Text mit dem Titel „Das Zeichen“ es in diesem Januar zum Thema „Hoffnung“ auf das Siegertreppchen geschafft hat.

Besonders freue ich mich auch über das Lob der Jury: „Ihr Text hat uns sehr beeindruckt – in der Leichtigkeit des Erzählens und dem Tiefgang dahinter, dem Umgang mit dem Thema Hoffnung, einer frischen und mitreissenden Erzählstimme.“

Die MonatssiegerInnen werden voraussichtlich zum Jahresbeginn 2022 für eine Lesung ihrer Texte ins Literaturhaus eingeladen. Die Texte werden zudem in einer Anthologie publiziert.

Die Museumsgesellschaft wurde 1834 als Lesegesellschaft gegründet. Sie betreibt im eigenen Haus am Limmatquai einen grossen Lesesaal, eine Ausleihbibliothek und seit dem Jahr 1999 das Literaturhaus Zürich. Bild: wikipedia

Nachlese: Morde und Mysterien

Vom 13.-18.Juli fand im Kloster Inzigkofen ein besonderes Seminar statt: Eine Woche lang drehte sich zwischen mir und meinen Teilnehmern alles darum, den potentiellen Leser mit rätselhaften und spannenden Geschichten zu fesseln. Ich danke meinen Teilnehmern für eine ebenso amüsante wie nervenzerreißend spannende  Woche, in der wir frei nach Thomas de Quincey  (1785–1859) Morde und Mysterien „als eine schöne Kunst“ betrachteten. Die folgenden Geschichtenschnipsel sollen nun auch den Lesern meines Blogs Appetit machen: auf das eigene Schreiben, auf die Vorstellungswelten anderer und auf die Möglichkeit, sich im Kreis Gleichgesinnter wahrhaft unerhörte Dinge auszudenken!K1024_P1070943

„Labyrinth der Gänge, verschlossene Türen – wo hängen die Schlüssel? Wie kann ein Außenstehender an sie herankommen? Räume, die auf dem Plan fehlen oder auf dem Plan verzeichnet sind, aber in der Realität fehlen. Türen, die scheinbar in ein Zimmer führen, tatsächlich aber einen neuen Gang zu einem angebauten Haus eröffnen.“  Sigrid Kohler

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