Keine Literatur zum Einschlafen

Nicht ohne Stolz darf ich berichten, 2014 mit zum „Schwarzwälder Hausschatz“ zu gehören, der seit vielen Jahren „Historisches, Heimatkundliches, Unterhaltendes aus der und über die schwäbischalemannische Region“ versammelt. Unter dem Titel „Keine Literatur zum Einschlafen“  hat Michael J.H. Zimmermann hat ein engagiertes Porträt meiner Arbeit verfasst. Dabei beschränkte er sich nicht nur auf die Schriftstellerei, sondern erwies auch einigen meiner Fotografien die Ehre der Erstveröffentlichung. Dass der Schwarzwälder Hausschatz („Ein Kalender und Nachschlagebuch für Jedermann. Mit Mondkalender“) trotz seines auf den ersten Blick der Tradition verpflichteten Konzepts ganz und gar nicht verstaubt daherkommt, zeigt unter anderem die Auswahl dieser Bilder, die Industriebrachen und Streetart ebenso thematisieren wie zufällige und intime Einblicke in ansonsten in Seitenstraßen verborgenes Alltagsleben – hierzulande wie anderswo.

Aus dem Porträt:

„Stilsicher, einfühlsam, abgründig sind die meist düsteren Meistererzählungen einer guten Psychologin.“

„Magisch schlagen Laufers Geschichten mit Tiefgang und Unterhaltungswert den Leser in Bann…“

„Unverkennbar ist der Einfluss der lateinamerikanischen Literatur mit Autoren wie Jorge Luis Borges und Julio Florencio Cortázar und der angelsächsischen Erzähltradition. Verdankte die Autorin ihren schwarzen Humor nicht der im Schwäbischen geübten Beobachtungsgabe, möchte man ihn für eine Anleihe bei den Briten halten.“

„Mehrfaches Lesen der aspektereichen „short stories“ wird einen nicht reuen: Nie ist es langweilig, dieser Schriftstellerin auf die Schliche zu kommen…“

Michael J.H. Zimmermann: Keine Literatur zum Einschlafen. Porträt der preisgekrönten Schriftstellerin Anke Laufer aus Villingen. In:

Der „Schwarzwälder Hausschatz. Ein Kalender und Nachschlagebuch für Jedermann. Mit Mondkalender“ –  für 6,30 Euro plus Versand HIER zu beziehen

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Freitag der 13., 2013

13.9.2013. Eine sehr schöne und gut besuchte Lesung in meiner alten Heimat – genauer: in der Stadtbibliothk Villingen-Schwenningen. Im Vorfeld führte Dieter Zanger ein Gespräch mit mir, dessen Aufzeichnung  HIER zu finden ist.  Kein Geheimnis: Dieter Zanger (Bass) ist nicht nur Mitarbeiter der Stadtbibliothek, sondern neben Florian Eppinger  (Trompete) und Ralf Ketterer (Gitarre) auch Mitglied der „Old Harpics“), eines Jazztrios, das meine Texte mal schräg und düster, mal groovy und heiter, mal mit dunklen und bluesorientierten Stücken interpretierte. Eine Nachlese findet sich auch im Schwarzwälder Boten. Ich bedanke mich noch einmal bei der Band, beim Team der Stadtbibliothek und allen, die beim Umbau und Bücherverkauf dabei waren und vor allem beim interessierten Publikum.

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Schreibworkshop international: Bösartige Schwäne, ein geheimnisvoller Koffer und eine abweisende Empfangsdame

Unter dem Titel „Sommerfrisch Schwerelos Schreiben“ leitete ich in diesem Jahr einen Schreibworkshop im Rahmen der internationalen Sommerakademie der Universität Tübingen. Dabei traf ich auf eine Gruppe fantasievoller Teilnehmer aus aller Welt.

Ihre Texte beinhalten unter anderem einer nachmittägliche Bootsfahrt auf dem Neckar, verbrecherische Schwäne, ein Angehöriger einer Sondereinheit auf vier Pfoten, eine junge Frau in Katzengestalt, ein geheimnisvoller Kofferinhalt, eine abweisende Empfangsdame und ein Pfarrer aus dem mittleren Osten – und das alles bei 32 Grad im Schatten.

Tübingen ist wirklich eine sehr seltsame Stadt.

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Die Räuber  – ein Märchen

von Tamara Brajovic, Montenegro

Es waren einmal drei Schwäne, die am Neckar wohnten. Sie bildeten eine Gang, vor der man sich in Acht nehmen musste und die vom ältesten Schwan angeführt wurde.

Alle anderen Schwäne und auch die Enten hatten Angst vor ihm. Sie hatten ihm sogar einen Spitznamen gegeben: Schwan-Schwein hieß er und liebte seine Macht.

Die Gang war eine Räuberbande, die alles, was sie fand aß und fraß. Sie glaubten daran, dass die Menschen böse und niedrige Lebewesen seien. Bei der Menschheit waren sie trotzdem als elegante, wunderschöne Märchenvögel bekannt. Darüber lachten die Räuber nachts sehr viel und schmiedeten Pläne, welche böse Tat sie am nächsten Tag verüben würden.

Eines Tages kam ein Hund nach Tübingen – ein Jäger, der natürliche Feind der Vögel. Er hatte die Schule für Jagdhunde regelmäßig besucht und hatte viele Belobigungen bekommen. Die Jagd war sein ganzes Leben und wo er zu Hause war, da wohnten auch Disziplin, Ruhe und Freiheit. Als Mitglied einer Sondereinheit konnte er auch die Vogelsprache.“

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Neckarfahrt von Beatriz del Pino, Spanien

„Endlich stiegen die vier Freunde in ein Boot und begannen ihre Fahrt. Zu beiden Seiten konnten sie die wunderschöne Aussicht genießen. Diese alten und wunderschönen Häuser, die hinter den Bäumen sichtbar wurden, waren alle unglaublich großartig. Es war heiß, aber daran hatten sie vorher gedacht, deswegen hatten sie eiskaltes Bier mitgebracht und auch noch etwas zu essen: Leckere kleine Brötchen mit Salami, Schinken und Käse und auch noch ein paar Brezeln. Es wurde ein wunderschöner Abend!“

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Katze und Koffer

von Dehbia Abouadaou, Algerien

Nach einem stressigen Tag wartete Helena wie gewöhnlich am Hauptbahnhof Tübingen auf ihren Bus und genoss die Musik eines Mannes, der neben ihr Ziehharmonika spielte. Nach einer Weile schlief sie vor Müdigkeit ein. Als sie erwachte hatte sie sich in eine Katze verwandelt. Sie war sehr schockiert, und sie wusste nicht, wie ihr geschah und was sie machen sollte.

Sie begann zu schreien um Hilfe zu bitten, aber niemand verstand sie, sie hörten nur ein Miauen. Auch der Mann, der direkt neben ihr stand, hatte nichts verstanden. Alle sagten „Oh, diese Katze ist sehr süß!“

Sie wollte weinen. „Bitte helfen sie mir, hören sie? Ich bin ein Mensch, ich bin keine Katze!“

Aber die Leute lachten und reagierten nicht. Nach einigen Minuten aber antwortete ein alter Mann: „Nicht so laut, ich werde ja taub!“  (…)

Dort wartete der alte Mann auf sie. “Was mache ich hier?“ fragte Helena.

„Geh jetzt zu deinem Zimmer und sieh nach, was in deinem Koffer ist“, sagte der alte Mann.

Helena ging die Treppe hinauf bis in ihr Zimmer. Der Koffer war offen, sie musste hinaufsteigen, um zu sehen, was sich da drinnen befand…

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Der Schwan 

von Angelika Trzybinska, Polen

„Ein Schwan war besonders schön. Er wirkte sehr stolz, schwamm hin- und her und suchte nach Futter. Ich beschloss, ihm einen Keks zu geben. Er fraß ihn sofort und wollte noch mehr. Aber ich hatte nichts mehr. Er näherte sich mir und verhielt sich dabei so, als ob er mich beißen wolle. Ich begann zu rennen. Im ersten Moment hatte ich wirklich große Angst vor ihm. Ich dachte: Dieser Schwan ist wirklich ein Räuber.

Ein Junge hatte die ganze Situation beobachtet und lief sofort zu mir. Er wollte nachsehen, ob mit mir alles in Ordnung war. Ich antwortete, dass alles OK sei. Er sagte mir, dass Schwäne sich sehr oft so benehmen. Zuerst wollen sie nur ein bisschen Futter, dann wissen sie nicht, wann sie aufhören sollen.

Später führten wir ein interessantes Gespräch. Er wohnte in Tübingen und erzählte mit viel über die Geschichte der Stadt und über Sitten und Bräuche, die hier bekannt sind. Obwohl ich meine Gruppe verpasst hatte, wurde das für mich ein echt toller Tag. “

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Tagebuch aus Tübingen

von  Ingrid Ippach, USA 

Ankunft in Tübingen

Mein erster Tag in Tübingen war sehr anstrengend. Nach einer 18 stündigen Reise kam ich endlich zu Hotel Hospiz an. Als ich mich bei der Rezeption meldete, sagte mir die Empfangsdame, dass die Check-In Zeit erst um 14 Uhr wäre, und dass ich noch vier weitere Stunden warten müsste bevor ich ein Hotel Zimmer bekommen würde. Noch vier Wartestunden!, dachte ich….und dazu in dieser Hitze! Es war bereits 32 Grad Celsius und nirgendwo – weder im Hotel noch im Eiscafe noch in einem Restaurant gab es eine Klimaanlage. Also ging ich sowohl in die Innenstadt als auch durch die kleinen Seitengassen spazieren. Nach einer Stunde setzte ich mich in ein Restaurant, bestellte mir eine Flasche Mineralwasser und fing an, das Mozart Libretto Cosi fan Tutti zu lesen.  (…)

Mein zweiter Tag in Tübingen

Als ich zur kleinen Neckarbrücke kam, knipste ich einige Fotos und sah sogar meine erste braune Schnecke, die dort herumkroch. Endlich kam ich zur römisch-katholischen Kirche. Da hörte ich schon beim Eingang den Gesang, öffnete ich die Tür, ging in die Kirche hinein und dachte: Egal, auch wenn ich Verspätung habe, kann ich noch die zweite Hälfte der Messe hören. So setzte ich mich ganz selbstsicher auf die Kirchenbank und fing an zu beten. Gerade in diesem Moment blickte der Pfarrer die Betenden eindringlich an und begann das letzte Gebet der Messe zu sprechen. Binnen zwei Minuten war die Acht-Uhr-Messe vorbei. (…) Zu meiner Überraschung hielt ein anderer Pfarrer die 11 Uhr Messe. Darüber hinaus wurde diese Messe von einem Herrn Dr. Abdul, einem Theologen aus dem mittleren Osten abgehalten…

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Die Teilnehmer des Workshops waren:

Ingrid Ippach (USA)

Beatriz del Pino (Spanien)

Denis Belyaev (Russland)

Menelaus Maria Fischer (USA)

Timea Töröcsik (Ungarn)

Laura Ebeling (USA)

Dehbia Abouadaou (Algerien)

Teresa Ayala (Spanien)

Tamara Brajovic (Montenegro)

Ibolya Janics (Ungarn)

Zafar Amirqulov (Usbekistan)

Marta Volpiana (Italien)

Angelika Trzybinska (Polen)

Internationale Sommerakademie 2013

P1040791Unter dem Titel „Sommerfrisch Schwerelos Schreiben“ leite ich in diesem Jahr einen Schreibworkshop im Rahmen der internationalen Sommerakademie der Universität Tübingen, die einen Teilbereich der internationalen Sommerkurse bildet. Neben der Literatur sind weitere Themenmodule der Akademie eine Einführung in das deutsche Rechtssystem, Wirtschaft und Gesellschaft, Interkulturelle Kommunikation, Theologie: Interreligiöser Dialog und zeitgenössische Philosophie.

Die Kurse für Studierende aus aller Welt sollen intensives Sprachtraining, das Erwerben von interkultureller Kompetenz und landeskundlichem Wissen und natürlich viel Spaß miteinander verbinden. Mein Workshop richtet sich an fortgeschrittene Deutsch-Lernende ab Niveau B2, die mehr Sicherheit im freien Schreiben bekommen möchten.

Textimpulse und eine Reihe meiner  Fotografien aus Tübingen liefern viele Anregungen für „spannende, romantische und völlig verrückte Geschichten“.  Anschließend werden erste Ideen auf einer gemeinsamen Text-/Bildplattform zusammengeworfen und aufgeschrieben. Wem nicht gleich etwas einfällt, dem helfen die anderen Teilnehmer beim Austausch auf die Sprünge.  Mal erfindet man die Biografie einer auf einem Foto entdeckten Person, mal schreibt man die Szene weiter, die ein anderer mit ein paar Sätzen skizziert hat.  Danach wird es Zeit geben, in Ruhe an der eigenen Story zu arbeiten.

Ich freue mich schon sehr auf die Teilnehmer und ihre Ideen  und Geschichten!

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Blindverkostung

Mein Kollege Matthias Engels, seines Zeichens Autor, Buchhändler, Referent und Herausgeber, hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Engels, der eigenen Angaben zufolge zu den größten Errungenschaften der Menschheit das Rad, das Brot und die Metapher zählt (wer würde dies ernsthaft bestreiten wollen!), hat unter Büchermenschen eine Blindverkostung organisiert. Jeder Teilnehmer, darunter einige liebe und hochgeschätzte Kollegen, bekommen von ihm einen Textausschnitt aus seinem persönlichen Bücherschrank und dürfen sich mit diesem eine Weile herumschlagen – ohne den Autor/die Autorin des Textes zu kennen und ohne dem Urheber gar durch Hilfsmittel wie Internet-Suchmaschinen zu Leibe zu rücken.

Meine eigene Blindverkostung wurde eben auf „Dingfest“ veröffentlicht. Dort mache ich mir ordentlich Luft:

„(…) Um eins klarzustellen: Ich finde, wenn man überhaupt in den eigenen Geschichten vorkommen sollte, dann höchstens wie Hitchcock in seinen Filmen, in denen er in Zwei-Sekunden-Sequenzen an der Kamera vorbeihuscht, als Hundespaziergänger, zum Beispiel. Ein irritierter Blick zur Kamera hin ist dabei das höchste der Gefühle. Nur wenn man ihn wirklich abpasst, kann man ihn entdecken, wenn nicht, ist das dann auch okay. Es gibt da ja diese nervenzerreißend spannende Geschichte, die gar nichts mit ihm zu tun hat. Scheinbar.“

Zum Ursprungstext des berühmten Kollegen und meiner etwas respektlosen Auseinandersetzung mit ihm geht es hier:   http://dingfest.wordpress.com/2013/07/27/blindverkostung-folge-3-mit-anke-laufer/

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Lesungstermine im August und September

„Unter dem Rhabarber – Liebe und Mord gleich nebenan“

Lesung im Literaturcafé, Kunsthalle Tübingen

Am Dienstag, dem 6.8.2013 lese ich im Literaturcafé in der Kunsthalle Tübingen im Rahmen der Reihe „Literatur am Nachmittag“  aus meinen Texten.

Zeit:  15.00 – 16.30 Uhr

Philosophenweg 76  – erreichbar mit den Buslinien 5 – 13 -17

http://www.literaturcafe-tuebingen.de/

http://www.stadtseniorenrat-tuebingen.de/Daten/dauernd/Literaturcafe.htm

„Unheimliche Todesfälle und andere Irritationen“ – Lesung mit Anke Laufer und den ‚Old Harpics‘ im „Höfle“ der Stadtbibliothek am Münster, Villingen

Am 13.9.2013 lese ich in meiner Heimatstadt Villingen aus meinem Buch „Die Irritation – 21 Stories“.

Begleitet werde ich musikalisch erstmals von den „old harpics“, einem Jazztrio, das eigens für den Anlass gegründet wurde, bestehend aus Florian Eppinger (Trompete), Ralf Ketterer (Gitarre) und Dieter Zanger (Bass). Stories und Musik – mal groovy, mal düster, mal schräg  –  Gänsehaut garantiert!

Fr, 13.9.2013, Stadtbibliothek am Münster/Höfle, 18.30 Uhr, Eintritt 5 €

Karten können beim Veranstalter reserviert werden.

Stadtbibliothek am Münster
Kanzleigasse 4
78050 Villingen-Schwenningen
Telefon 07721 / 82-2262
Telefax 07721 / 82-2267
E-Mail: bibliothek@villingen-schwenningen.de

http://www.villingen-schwenningen.de/bildung/stadtbibliothek.html

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© old harpics, privat

Litterae Artesque präsentiert…

…eine neue Rezension von Anne Parden zu meinem Erzählungsband „Die Irritation- 21 Stories“

„Einige der Geschichten sind berührend, manche kafkaesk-verwirrend, andere beunruhigend oder gruselig. Doch allen ist gemein, dass sie nachwirken, einen nicht sofort loslassen.
Dies ist kein schnell zu lesendes Buch, da jede einzelne Geschichte ihren Raum und ihre Zeit fordert. Dafür ist es ein Buch mit 21 Überraschungspäckchen, die sich zu öffnen lohnen. (…) Insgesamt ein beeindruckendes Buch, das in jedem Fall zum wiederholten Lesen einlädt. Und neugierig macht auf weitere Publikationen der Autorin.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die einem Ausflug in den Bereich anspruchsvoller Literatur nicht abgeneigt sind…“

Die vollständige Rezension findet sich in voller Länge im obengenannten Blog  „Litterae Artesque“

sowie auf lovelybooks

und buchgesichter.de

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Erbarmungslos gut: „Die Letzte macht das Licht aus“

Kürzlich ist im Schwäbischen Tagblatt (20.6.2013) eine schöne Rezension zur Krimianthologie „Die Letzte macht das Licht aus“  erschienen – der (so der Klappentext) „ultimativen Sammlung von kriminellen, unerhörten, humorvollen und auch tragischen Geschichten rund ums Älterwerden“. Auch das Tagblatt bestätigt, es handle sich „tatsächlich“ um „eine skurrile Mischung auf hohem Niveau“.

In der Rezension heißt es weiter:

„Anke Laufer, eine Meisterin der genauen Beobachtung und bildhaften Sprache, liefert mit „Strandköniginnen“  das beklemmende Vermächtnis zweier Zwillingsschwestern, die über die Demenz hinaus und bis in den Tod hinein ein grässliches Geheimnis mit sich tragen. Mit unglaublichem situativem Detailreichtum erzeugt die Autorin eine emotionale Dichte, die einen erschaudern lässt (…) Bitte nicht weitererzählen, möchte man der Erbarmungslosen zurufen. Aber bevor dies geschieht, ist der letzte Satz schon gelesen.“

„Die Letzte macht das Licht aus“ , Edition ViaTerra, Aarbergen, 2013.  280 Seiten,

Hrsg. Mechthild Zimmermann, Antje Fries

aktuell: eine weitere Veröffentlichung der Story „Strandköniginnen“ wird es im Oktober 2013 in der Schweizer Literaturzeitschrift entwürfe geben.

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Wirklichkeit und Fantasie – Trainingscamp kreatives Schreiben

Vorankündigung! Neuer Kurs an der VHS Reutlingen im Herbst 2013.

Beobachten, Notieren, Skizzieren und Weiterspinnen: Zwischen genauem Hinsehen und purer Erfindung gehen wir im Verlauf dieses Kurses auf die Suche nach unserer ganz eigenen Kreativität und den Bildern, Szenen und Geschichten, die es dabei zu entdecken gibt. Innovative, einfach anzuwendende Übungen einiger der besten internationalen Schreibschulen helfen uns dabei.

Kursnummer:

Lt 5003.

Termine:

Donnerstags, ab 7.11.2013, 19.30-21.00 Uhr, 3 Temine

Haus der Volkshochschule, Raum 206

Weitere Infos finden Sie nach Erscheinen des neuen Programms auf der Website der VHS Reutlingen und im gedruckten Programmheft.

a.l., 2009
a.l., 2009

„Kleine Morde unter Freunden…“

Im Herbst 2013 werde ich wieder zwei Krimiseminare anbieten, in denen sich die Teilnehmer an einer mörderisch spannenden Geschichte versuchen können. Die Teilnehmer sollen nach den Terminen mit einem gut ausgearbeiteten Konzept für eine eigene Geschichte nach Hause gehen. Wer zu den eingefleischten Lesern von Spannungsliteratur gehört, weiß natürlich, dass es  für eine gute Geschichte um Schuld und Tod/Gut und Böse nicht unbedingt notwendig ist, seine Figuren reihenweise (siehe Foto!) und möglichst blutrünstig zu beseitigen  (…natürlich darf man im Kurs auch das! wo sonst?) Im Grunde ist aber nicht ein einziger Mord notwendig, nicht einmal ein Verbrechen, für das der Täter aus rechtlicher Sicht zur Verantwortung gezogen werden könnte. Auf was es tatsächlich ankommt und wie subtil sich nervenzerreißende Spannung aufbauen lässt erfahren die Teilnehmer im Kurs – nicht zuletzt durch die schrittweise Ausarbeitung einer eigenen Geschichte und die tatkräftige, gegenseitige Unterstützung aller Seminarteilnehmer.

Die Termine sind:

Volkshochschule Reutlingen: Dienstag, 24.9., 8.10, 22.10 Online buchbar unter http://www.vhsrt.de/Kurse%20Details/fachbereich-CK5236d77725103/semester-13-H/autowert-13-H-Lt5001

Villingen: Samstag 5.10., 12.10  Jetzt bereits buchbar unter  http://www.villingen-schwenningen.de/index.php?id=2764&kathaupt=1&katid=19&katvaterid=4&katname=LiteraturTheater

Weitere Infos zu Terminen, Uhrzeit und Teilnahmegebühren finden Sie auf den Websites der jeweiligen Volkshochschulen.

Fragen zum Inhalt beantworte ich gerne – bitte nutzen Sie dafür das Kontaktformular!

Im "Museo della Tortura" in San Gimignano, foto: Elodie Cruz
Im „Museo della Tortura“ in San Gimignano, foto: Elodie Cruz

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