anke laufer

wort – bild – storytelling

Archiv für das Schlagwort “Inzigkofen”

Nachlese: Morde und Mysterien

Vom 13.-18.Juli fand im Kloster Inzigkofen ein besonderes Seminar statt: Eine Woche lang drehte sich zwischen mir und meinen Teilnehmern alles darum, den potentiellen Leser mit rätselhaften und spannenden Geschichten zu fesseln. Ich danke meinen Teilnehmern für eine ebenso amüsante wie nervenzerreißend spannende  Woche, in der wir frei nach Thomas de Quincey  (1785–1859) Morde und Mysterien „als eine schöne Kunst“ betrachteten. Die folgenden Geschichtenschnipsel sollen nun auch den Lesern meines Blogs Appetit machen: auf das eigene Schreiben, auf die Vorstellungswelten anderer und auf die Möglichkeit, sich im Kreis Gleichgesinnter wahrhaft unerhörte Dinge auszudenken!K1024_P1070943

„Labyrinth der Gänge, verschlossene Türen – wo hängen die Schlüssel? Wie kann ein Außenstehender an sie herankommen? Räume, die auf dem Plan fehlen oder auf dem Plan verzeichnet sind, aber in der Realität fehlen. Türen, die scheinbar in ein Zimmer führen, tatsächlich aber einen neuen Gang zu einem angebauten Haus eröffnen.“  Sigrid Kohler

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Reisetagebücher aus Inzigkofen

Das Reisetagebuch – Erinnerungen kreativ bewahren
ein Kurs zwischen Schreiben und Gestalten fand in diesem Jahr zum ersten Mal im VHS Heim Inzigkofen statt. Auf vielfachen Wunsch wird es den Kurs im nächsten Jahr noch einmal geben, und zwar zwischen dem 22. und dem 27. Juni 2015.

Ein Kurs zwischen Schreiben und Gestalten – für meine Kollegin Livia Scholz-Breznay und mich immer wieder eine Expedition ins Unbekannte. Die Besatzung heuert an, ohne dass wir sie kennen, nicht ihre Erfahrungen beim Reisen, Schreiben und Zeichnen, nicht ihre Vorlieben für das eine oder andere. Natürlich mussten wir im Kloster Inzigkofen, wo unser Seminar stattfand, ganz und gar nicht von schimmeligem Schiffszwieback leben und auch nicht von der Fastensuppe der einstigen Chorfrauen, allerdings galt es dennoch manches Abenteuer zu bestehen: Schreibblockaden und gestalterische Hemmungen (wie schreib ich das bloß auf? was ist, wenn ich die erste Seite von dem schönen Buch total versaue?)

Was beim Schreiben erst zögerlich und mit kleinen Fingerübungen, Wortspielen und Notaten begann, entwickelte sich über farbige und detailreiche Beschreibungen (Spaziergänge, kulinarische Genüsse  – das legendäre Inzigkofener Buffet!) zunächst hin zu Reisebriefen und Ansichtskarten an tatsächliche oder erfundene Freunde. Hier die „ganz eigene“ Ansichtskarte von Andreas Vogel: eine Fotografie von einem unserer Spaziergänge, handkoloriert.

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Eine Teilnehmerin schrieb eine beißende Satire zum Kursalltag – und schließlich durchbrach man, von allen Fesseln befreit, alle Genregrenzen. Die Teilnehmer schrieben vom Reiseort Inzigkofen inspiriert auch fiktionale Texte und illustrierten sie in vielfältigen Techniken: so zum Beispiel unheimliche Geschichten aus den Klostermauern,

 

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historische Einblicke ins Leben der Ordensfrauen, Weiterlesen…

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